Im Laufschritt über die Staumauer

Zur Jubiläumsauflage des Talsperrenlaufes sorgten 210 Aktive trotz widriger Bedingungen für einen Teilnehmerrekord.

Lichtenberg.

In einem Punkt waren sich Organisatoren, Trainer und Aktive einig: Für einen Laufwettbewerb war es eigentlich zu kalt. Dennoch wurde beim 10. Lichtenberger Talsperrenlauf das volle Programm durchgezogen. Trotz der widrigen Bedingungen hatten sich 210 Teilnehmer in den verschiedenen Altersklassen gemeldet. Sehr zur Freude der Organisatoren. "Es waren denkbar ungünstigste Wetterbedingungen, und trotzdem haben wir einen neuen Teilnehmerrekord erzielt", staunte Steffi Hähnel vom Talsperrenlauf-Team des SV Lichtenberg. Der bisherige Rekord wurde vor einem Jahr mit 178 Aktiven verzeichnet.

Die Strecke verlangte den Läufern alles ab: Schlamm, Nässe und fester Boden im Wechsel. Dennoch: Keiner gab auf. Den 8,5-km-Lauf entschied Thomas Schröder in gut 30 Minuten für sich. Der für den TSV Falkenau startende 33-Jährige, der Philipp Leibelt (Hetzdorfer SV) und Uwe Bleimeier (Chemnitzer SV Megware) auf die Plätze verwies, ist kein Unbekannter. Erst kürzlich gewann Schröder bei den Landesmeisterschaften im Halbmarathon Silber in der Altersklasse 30. Nun laufen für den Ausdauerenthusiasten vom TSV die Vorbereitungen für die zweite Jahreshälfte an. "Nachdem der Kaisermarathon als Bestandteil der Tour de Tirol, eines der größten Sportereignisse in Österreich, vor zwei Jahren wegen eines Wintereinbruches abgebrochen werden musste, wollen wir uns erneut dieser Herausforderung stellen", sagte Schröder zu den Plänen seiner Trainingsgruppe. Aber auch regionalen Wettkämpfe wie der Thumer Pfingstlauf oder der Zschopautallauf in Erdmannsdorf stehen bei den Falkenauern hoch im Kurs. Klaus Eberlein vom SSV 91 Brand-Erbisdorf (AK 70) meisterte die Strecke um die Lichtenberger Talsperre als ältester Teilnehmer in 53:43 Minuten. Bei den Frauen siegte Melanie Kempe vom TSV Flöha in 34:16 vor Anke Liebelt (Wiesenbad) und Ellen Pestel vom TSV Flöha.

Holm Trommler aus Großhartmannsdorf landete beim "Burgberggipfeltrail" über 5 km in 22:40 Minuten seinen ersten Sieg und trotzte den widrigen Verhältnissen. Vorjahreschampion Frank Stricker (Burkhardtsdorf) blieb diesmal nur Rang 2, gefolgt von Gerd Kluge (Kleinhartmannsdorf). Schnellste über 1000 m waren Lydia Pappermann (Kleinhartmannsdorf) und Lucas Lange (Lichtenberg). (thos)

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