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Die "Freie Presse" berichtete vor 18 Jahren über das letzte Bergzeitfahren am Rochlitzer Berg. Die Veranstaltung fand 1983 erstmals statt. Nach 2000 war vorerst Schluss.

Foto: Illustration: Thomas Henrion Bild 1 / 2

Der Berg ruft wieder

Der Radsportverein Sachsenblitz Burgstädt will nach 18 Jahren Pause wieder eine Sächsische Zeitfahr-Meisterschaft veranstalten. Die Sportler sollen aber nicht nur aus Sachsen kommen.

Von Franziska Pester
erschienen am 14.02.2018

Kräftig in die Pedale treten und dann die reichlich drei Kilometer von Sörnzig bis hinauf auf den Rochlitzer Berg - eine sportliche Herausforderung, die es in sich hat. 17 Jahre lang haben Radfahrer bei Meisterschaften im Bergzeitfahren in Rochlitz ihre Kräfte gemessen.

Im Jahr 2000 war Schluss. Bis jetzt. Denn im Oktober dieses Jahres soll es eine Neuauflage der Meisterschaft geben.

"In den vergangenen Jahren fand die Landesmeisterschaft im Bergzeitfahren immer in Waldkirchen oder in Witzschdorf im Erzgebirge statt. Jetzt sind wir eingestiegen und es läuft diesmal unter unserer Flagge", sagt Werner Güra vom Burgstädter Verein RSC Sachsenblitz, der das Bergzeitfahren in Rochlitz früher schon durchgeführt hatte. Derzeit gebe es viele organisatorische Dinge zu klären. Dabei arbeite der Verein eng mit der Rochlitzer Stadtverwaltung zusammen. "Fest steht, dass das Bergzeitfahren am 3. Oktober stattfinden wird. Das ist dieses Jahr ein Dienstag. Eigentlich hätten wir es gern etwas eher gemacht, aber das klappte nicht", so Güra. Geplant ist, dass das Bergzeitfahren als bundesoffene Landesmeisterschaft ausgetragen wird. Das heißt, es können auch Radsportler aus anderen Bundesländern teilnehmen. "Wenn wir gut sind, rechne ich mit etwa 60 Teilnehmern", so der Organisator.

Gestartet werden soll in mehreren Altersklassen. Am Morgen gehen laut Güra Kinder in zwei Gruppen an den Start und sollen einmal von Sörnzig bis hinauf auf den Rochlitzer Berg fahren. Danach gibt es die erste Siegerehrung. Am Vormittag starten dann die Rennen der Jugendlichen, Frauen und Männer. "Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir nur Einzelzeitfahren machen oder ob es auch einen Massenstart geben wird", sagt Güra, der in Limbach-Oberfrohna lebt. Der Tag soll mit einer zweiten Siegerehrung am Nachmittag enden.

Die Meisterschaften im Bergzeitfahren hatten in Rochlitz zu DDR-Zeiten und auch nach der deutschen Wiedervereinigung eine lange Tradition. Laut dem Rochlitzer Oberbürgermeister Frank Dehne fanden von 1983 an Rennen statt. "Ich bin auch selbst zu DDR-Zeiten mitgefahren", verrät Dehne. Um die Tradition der Rennen wiederzubeleben, sei die Stadt auf den Burgstädter Verein zugegangen.

Bergzeitfahren Die Landesmeisterschaft im Bergzeitfahren am Rochlitzer Berg findet am 3. Oktober statt. Laut den Organisatoren geht es 9 Uhr los. Weitere Infos folgen unter www.rsc-sachsenblitz.de.

 
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