Handwerk geht daheim einmal mehr leer aus

Fußball-Landesklasse: VfB Fortuna gewinnt Stadtderby

Die Fußballer von Handwerk Rabenstein stehen 2018 auf eigenem Platz weiter mit leeren Händen da. Erneut ging mit dem 0:2 (0:1) gegen den VfB Fortuna ein Stadtderby der Landesklasse verloren. Trainer André Stöhr ärgerte sich, dass Maximilian Scherres bei einer frühen Gelegenheit zu lange zögerte (2.). Fast im Gegenzug fiel das 0:1. "So liefen wir wieder einem Rückstand hinterher. Bei Chancen fehlt uns die letzte Konsequenz", so Stöhr, dem aufgrund von Verletzungen keine gelernten Stürmer zur Verfügung stehen. Die zweite Halbzeit war dann ein Kampfspiel mit vielen Zweikämpfen und wenigen Torgelegenheiten.

VfB-Trainer Rocco Dittrich freute sich: "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Fußballerisch können wir noch zulegen. Wir haben jedoch abgerufen, was man in einem Derby braucht." Florian Rüger schaltete bei einem Torwartfehler am schnellsten und erzielte das 1:0. Nach der Pause wurde Fortuna ein Abseitstor aberkannt. In der Nachspielzeit traf Norman Weckert nach einem Konter zum Endstand. Dittrich musste umstellen, weil es Verletzte gab und aus der jungen Elf ein Akteur mit der A-Jugend des VfB zum Auswärtsspiel fuhr.

Für Germania-Trainer Lutz Wienhold gab es doppelten Grund zur Freude: Den Kontrahenten aus Stollberg hat er auch schon trainiert und traf auf viele Bekannte. Am Ende stand zudem ein 2:0 (1:0) für Germania auf dem Spielberichts- bogen. "Es war von uns ein kämpferisch gutes und über 90 Minuten konzentriertes Špiel. Wir haben keine Chance zugelassen und geduldig auf unsere Möglichkeiten gewartet", resümierte Wienhold. Marcel Gehrke und Markus Fiedler steuerten die Altchemnitzer Treffer bei.

Der TSV Ifa brachte aus Lichtenstein drei Zähler mit. Die Gablenzer siegten 2:1 (2:0). Beide Tore bis zur 38. Minute markierte Fred Möckel. Der 18-Jährige ist im Winter vorzeitig aus der A-Jugend in den Männerbereich aufgerückt. "Wir haben nicht zu abwartend gespielt und einfach den goldenen Mittelweg gefunden", schätzte Ifa-Coach René Wagner ein. Als der TSV nach der Pause den Sack mit einer Riesengelegenheit nicht zuband, wurde man von den Gastgebern immer mehr in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Aber Torwart Daniel Hemicker zeigte sich als sicherer Rückhalt. Ein Handelfmeter führte lediglich noch zu einer Ergebniskosmetik für die Lichtensteiner (90.).

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