Niederlag bekommt Karriereende versüßt

Bahnsprinter wurde von seinem Verein CPSV zum Sportler des Jahres gekürt

Für seine Leistungen im vergangenen Jahr und auch seiner ganzen Karriere ist Bahnradsportler Max Niederlag jetzt von seinem Heimatclub ausgezeichnet worden. Der Chemnitzer Polizeisportverein kürte den 24-Jährigen zum Sportler des Jahres 2017. "Für Max Niederlag, der seine Karriere Ende 2017 aus beruflichen und privaten Gründen beendet hat, ist dies ein schöner Abschluss", sagte CPSV-Präsident Volker Lange.

Niederlag hatte in seiner Karriere die Junioren-Weltmeisterschaft, die Europameisterschaft und auch einige Weltcup-Rennen gewonnen. Zuletzt war er im Februar 2017 beim Weltcup im kolumbianischen Cali im Teamsprint zu Gold gefahren. "Ein Novum bei der diesjährigen Wahl zu unseren Sportlern des Jahres ist, dass zwei Schwimmerinnen und zwei Bahnradsprinter die Einzelwertungen gewonnen haben", sagte CPSV-Präsident Lange.

Denn bei den männlichen Nachwuchssportlern machte Valentin Schumann das Rennen. Der 18-jährige Bahnradsprinter wurde unter anderem Deutscher Juniorenmeister und holte jeweils Platz 9 bei der Junioren-WM und Junioren-EM.

Zur CPSV-Sportlerin des Jahres wurde Schwimmerin Lisa Marie Just gewählt. Sie gewann unter anderem bei einem der größten Nachwuchswettkämpfe im dänischen Esbjerg mehrere Medaillen und ist mehrfache Bezirksmeisterin. Punktgleich mit ihr wurde Judoka Josi Jittner (Landesmeisterin, Bezirksmeisterin) auf den ersten Platz gewählt. Nachwuchssportlerin des Jahres wurde Schwimmerin Josephine Husser, die mehrere Siege mit der Staffel sowie persönliche Bestleistungen erreichte. Als Mannschaft des Jahres ehrt der CPSV die erfolgreichen Turnerinnen der Mädchen bis 13 Jahre.

Der Polizeisportverein ist mit 1250 Mitgliedern nach der USG der zweitgrößte Chemnitzer Sportverein. In 16 Sektionen werden 20 verschiedene Sportarten betrieben. Jede Sektion konnte einen Kandidaten zur Sportlerwahl nominieren.

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