Niners reisen als Außenseiter zum Aufsteiger

Basketballer in Karlsruhe zu Gast - Hinspiel in schlechter Erinnerung

An diesen Gegner haben die Chemnitzer Zweitliga-Basketballer keine guten Erinnerungen. Sieben Wochen ist es her, dass sich die Niners und das Team der Karlsruhe Lions gegenüberstanden. Beim Weihnachtsspiel in der Chemnitzer Messe lieferten sich die zwei Mannschaften vor über 4000 Zuschauern einen offenen Schlagabtausch. Die Gastgeber lagen im vierten Viertel schon deutlich in Führung, mussten sich aber nach einem Dreier des Gegners mit der Schlusssirene noch mit 84:85 geschlagen geben. "Der Stachel dieser Niederlage sitzt noch sehr tief. Wir hätten den Sieg damals ebenso verdient gehabt", sagt der Chemnitzer Trainer Rodrigo Pastore.

Morgen treffen die Kontrahenten erneut aufeinander, diesmal in Baden-Württemberg. Die Gastgeber, die erst im Sommer in die zweite Liga aufgestiegen sind, spielen eine sehr starke Saison. Sie konnten die vergangenen fünf Partien in Serie gewinnen. Insgesamt gingen die Karlsruher in 15 von 21 Saisonbegegnungen als Sieger vom Feld. Der Lohn: Rang drei und die fast schon sichere Qualifikation für die Playoff-Runde der besten acht Teams, die auch die Niners - derzeit Tabellenelfter - noch erreichen wollen.

Mit dafür verantwortlich ist ein ehemaliger Chemnitzer. Der US-Amerikaner Craig Bradshaw lief vergangene Spielzeit im Dress der Niners auf, steht nun aber bei den Baden-Württembergern unter Vertrag. Für die Lions erzielt er im Schnitt zehn Punkte pro Partie. Noch besser ist sein Teamkollege Jarelle Reischel mit durchschnittlich fast 15 Punkten pro Spiel. "Auf dem Papier sind wir der Außenseiter, aber wir wähnen uns nicht chancenlos", sagt der Niners-Coach.

Er verlangt von seinen Spielern Konzentration und Engagement. "Das gilt vor allem für den Kampf um die Rebounds sowie unsere Verteidigungsarbeit." Beim Heimsieg gegen Kirchheim am vergangenen Samstag habe seine Mannschaft eine gute Defensivleistung gezeigt. Das gelte es nun zu wiederholen. Ob der Coach auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, ist noch offen. "Wir haben einige angeschlagene Spieler, aber ich hoffe, dass bis zum Wochenende alle fit werden", sagt Pastore.

Das nächste Heimspiel steigt am Samstag nächster Woche. Zu Gast in der Hartmannhalle ist dann Heidelberg, derzeit Fünfter der Tabelle.

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