Weite Reisen für möglichst viele Spiele und Training

Rollhockey: Chemnitzer Verein im Ligabetrieb von Nordrhein-Westfalen dabei

Wenn es für Busreisen Bonusmeilen gäbe - Gideon Liebmann und viele seiner Vereinskameraden des Roll- und Schlittschuhclubs (RSC) Chemnitz hätten in den vergangenen Monaten unzählige davon gesammelt. Denn um möglichst viele Spiele gegen starke Gegner absolvieren zu können, nehmen die Rollhockeyspieler viele weite Reisen auf sich. "Da es in unserer Region keine Liga für U-20-Mannschaften gibt, nehmen wir mit Gastspielrecht am Spielbetrieb in Nordrhein-Westfalen teil", sagt der 15-Jährige, der selbst in dieser Mannschaft aktiv ist.

Und nicht nur das. Liebmann gehört auch zur Männermannschaft, die unter dem Namen Blue Lions als Spielgemeinschaft mit einem Team aus Gera in der Zweiten Liga unterwegs ist. "Einmal pro Woche fahren wir auch zum Training nach Gera", sagt das junge Talent, das zum aktuellen Kader der U-17-Nationalmannschaft gehört. Als wären die Fahrten quer durch Deutschland nicht schon genug, haben zwei Teams des Chemnitzer Vereins jetzt auch noch an einem internationalen Turnier im französischen Nantes teilgenommen. "Gegen Mannschaften aus Spanien und Portugal, wo Rollhockey sehr beliebt ist, haben wir uns sehr gut geschlagen und Rang 4 geholt", sagt Liebmann.

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