Aufstieg liegt in Reichweite

Die Spieler des Badminton-Clubs Stollberg-Niederdorf haben Platz 2 in der Sachsenklasse sicher. Gegen wen es nun in der Relegation geht, ist allerdings noch nicht klar.

Stollberg.

Es war der Showdown, auf den viele Beteiligte in den vergangenen Wochen hingefiebert hatten. Mit Ausnahme des bereits feststehenden Meisters DHfK Leipzig II trafen am Wochenende die besten Teams der Badminton-Sachsenklasse in direkten Duellen aufeinander. Meißen, Radebeul, Neuwürschnitz und Stollberg-Niederdorf - sie alle hatten noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt.

Dort standen vor dem Spieltag die Stollberger, die deswegen als Favoriten in die Begegnungen gegangenen waren und dieser Rolle auch gerecht wurden. Schon in der ersten Partie gegen Radebeul zeigten sie in der Turnhalle des Carl-von-Bach-Gymnasiums ihre ganze Klasse. 7:1 lautete das Endergebnis - die Hausherren gewannen die ersten sieben Einzelspiele alle und gaben nur das abschließende gemischte Doppel ab, das allerdings bedeutungslos war. "Die Radebeuler hatten zwar einen wichtigen Ausfall zu verkraften, aber trotzdem war das eine sehr gute Leistung von uns", sagte Marcus Gundermann, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, der vor allem seine Spielerin Franziska Meier hervorhob, die die verhinderte Carolin Schäfer vertrat. "Franziska spielt eigentlich in der zweiten Mannschaft und hat ihre Aufgaben sehr gut erledigt", so Gundermann. Der zweite Gegner, Meißen, der in voller Besetzung antrat, leistete im Anschluss mehr Gegenwehr. Zu Beginn wogte die Partie hin und her, bevor Maik Hänig und Robert Helbig in den Herren-Einzeln sowie Gundermann und Meier im gemischten Doppel den 5:3-Erfolg schließlich festzurrten. Vor den letzten Partie beim Meister und direkten Aufsteiger Leipzig und in Röhrsdorf sind die Stollberger mit nun 18 Punkten nicht mehr von Platz 2 zu verdrängen.

Gegen wen der BC in der Relegation ran muss, ist indes noch offen. Mögliche Gegner sind Markkleeberg und Meerane, die beide in der Sachsenliga punktgleich auf den Rängen 6 und 7 liegen. "Das sind beides harte Nüsse, gegen die wir schon lange nicht mehr gewonnen haben", sagt Gundermann. Da die Begegnung - es gibt nur eine - Anfang Juni aber auf jeden Fall in Markkleeberg ausgetragen wird, seien die Rand-Leipziger infolge des Heimvorteils wohl der etwas schwierigere Gegner. Dass sein Team nach oben will, daran lässt Gundermann aber keinen Zweifel. "Wir haben das tatsächlich beraten. Aber inzwischen steht fest, dass wir das Aufstiegsrecht auf jeden Fall wahrnehmen würden." Die Mannschaft bleibe in der kommenden Saison zusammen. "Personeller Zuwachs, damit wir mit acht statt wie bislang mit sechs Spielern antreten können, würde uns aber gut tun.", so Gundermann.

Auch die Niederwürschnitzer Badminton-Spieler überzeugten am Wochenende gegen dieselben Gegner in umgekehrter Reihenfolge. Der TSV schlug zunächst Meißen mit 5:3 und holte gegen Radebeul im Anschluss beim 4:4 immerhin einen Punkt. Damit kletterte Niederwürschnitz in der Tabelle von Platz 5 auf Position 3. (mit zfm)

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