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Für die Bundesliga-Ringer des FC Erzgebirge Aue gab es in dieser Saison schon reichlich Grund zum Jubeln. Die Auf-gabe morgen Abend beim SV Wacker Burghausen ist allerdings eine sehr schwere.

Foto: Ralf Wendland

FCE-Ringer reisen als Zweite zum verlustpunktfreien Spitzenreiter

Morgen endet in der Bundesliga Südost bereits die Hinrunde. Vor den bisher so erfolgreichen Auern liegt mit dem SV Wacker Burghausen ein ganz dicker Brocken.

Von Ralf Wendland
erschienen am 13.10.2017

Burghausen. Damit hat vor der Saison in der neuen Bundesliga Südost wohl niemand gerechnet: Der Kampf zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem FC Erzgebirge Aue, der zum Abschluss der Hin-runde morgen Abend in der Stadt im oberbayerischen Landkreis Altötting ausgetragen wird, ist das absolute Topduell der Staffel. 19.30 Uhr empfangen die verlustpunktfreien Burghausener (10:0 Zähler) in der Sportparkhalle die auf dem 2. Platz stehenden Auer (8:2).

Der FCE hatte nach der Auftaktniederlage zu Haue gegen Johannis Nürnberg zuletzt viermal in Folge als Sieger die Matte verlassen. Doch diesmal wird es ganz schwer, an diese Erfolge anzuknüpfen. "Wir sehen uns als Außenseiter, weil der SV Wacker Burghausen bis jetzt alle Kämpfe recht souverän gewonnen hat", sagt Aues Trainer Björn Schö-niger vor der rund 400 Kilometer langen Auswärtsfahrt. Aber die Erzgebirger wollen sich auf gar keinen Fall unter Wert verkaufen. "Wir versuchen, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung", erklärt Schöniger. Die Außenseiterrolle sei gar nicht schlecht, weil das Team völlig ohne Druck an die ganze Sache herangehen könne.

Beide Mannschaften kennen sich bisher nicht. Dennoch kann Schö-niger recht gut einschätzen, was auf seine Schützlinge zukommt. "Ein richtig spannendes Duell sollte es zum Beispiel in der Freistilklasse bis 98 Kilogramm geben. Da trifft unser Mateusz Filipczak auf den mehr- fachen deutschen Meister Erik Thiele." Im 75-Kilogramm-Limit griechisch-römisch könnte es eine Auseinandersetzung zwischen dem ungarischen Meister Krisztian Jäger, der in Auer Diensten steht, und dem deutschen Meister Matthias Maasch geben. Dieser Kampf werde ebenfalls spannend. Genauso wie der bei den schwersten Männern, wo es FCE-Kapitän Nico Schmidt wahrscheinlich mit Burghausens Ramsin Azizsir zu tun bekommt.

Die zweite Mannschaft des FC Erzgebirge ist morgen ab 16 Uhr in der Landesliga beim AC Werdau gefordert. Keine leichte Aufgabe für die fünftplatzierten Auer, denn die Gastgeber sind Tabellenführer. Werdau habe einige Athleten im Team, die über Bundesliga-Erfahrung verfügen, sagt FCE-Trainer Schöniger. Aber die Jungs aus der Zweiten seien alle gut drauf. "Sie haben einfach Freude am Ringen." (mit kjr)

 
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