Goldmedaillen werden breit verteilt

Mehr als 200 Sportler sind beim 21. Pobershauer Berglauf an den Start gegangen. Viele der rund 50 Vereine hatten dabei Grund zum Jubeln.

Pobershau.

Wie breit das Feld beim 21. Pobershauer Berglauf gefächert war, zeigt ein Blick in die Ergebnislisten. So kamen die Altersklassen-Sieger aus 28 verschiedenen Vereinen - vom Vogtland bis Grimma und Dresden. Nur im Kinderbereich waren vorrangig Vertreter aus dem Erzgebirge am Start.

Den ersten Höhepunkt des Tages stellte der Bambinilauf (U 6) dar. Angefeuert von den Eltern und Großeltern zeigten 18 Kinder schon beachtliche Läuferqualitäten auf der 300-Meter-Runde. Vor allem Lara Rudolph vom VfB Zöblitz, die sogar vor allen Jungs einkam. Je höher aber die Altersklasse, desto größer die Konkurrenz. Da vor allem aus Ehrenfriedersdorf und der Chemnitzer Region starke Läufer am Start waren, schafften es Almut Reichel (2.) und Matthäus Hengst (3.) vom gastgebenden TSV 1872 Pobershau diesmal nicht aufs oberste Treppchen. Dafür durften Jonas Gläser (U 8) vom TSV Olbernhau und Sharlynn Gärtner (U 14) vom ATSV Gebirge/ Gelobtland Siege bejubeln.

Da auch Cedric Gärtner (U 18) sowie das Ehepaar Carmen (W 35) und André Wolf (M 40) erfolgreich waren, stellte der ATSV die meisten Altersklassensieger. Der TSV Olbernhau, aus dessen Reihen Kati Pflugbeil und Frank Ullmann die Jedermannläufe gewannen, brachte es auf drei Goldmedaillen.

Den Hauptlauf der Frauen über 10,1 Kilometer gewann in Abwesenheit der erkrankten Pobershauer Titelverteidigerin Claudia Schönherr erstmals Anne Gründler von der SGAdelsberg. "Endlich hat es mit dem Pokalgewinn geklappt. Ich bin schon viele Jahre hier und oft wurde ich Zweite. Der Kurs ist anspruchsvoll, aber schön. Und die Schwüle machte mir nicht soviel aus, zumal es auf der zweiten Runde Trinkstellen gab", berichtet die Siegerin, die mit 47:19 Minuten vier Sekunden Vorsprung auf Carmen Wolf hatte.

Nicht so spannend war der Hauptlauf der Männer (14,4 km). Nur bis zum Bergsprint nach 2,5 Kilometern konnten einige mit dem Sieger Stefan Seidel (SG Adelsberg) mithalten. Dann lief er ein einsames Rennen (1:01:41 h) und gewann vor Cornelius Weber (DHfK Leipzig). "Ich war schon oft in Pobershau zum Berglauf. Die Strecken und die familiäre Atmosphäre gefallen mir", strahlte der Sieger.

Einige hatten im Ziel noch nicht genug. So stieg U-14-Sieger Joram Hübl nach dem Lauf wieder in den Sattel. "Wir sind heute früh die 44 Kilometer mit dem Rad von Chemnitz hier hoch gefahren und jetzt geht es zurück", sagte der Starter des Chemnitzer TV, der mit 13 Kollegen den Berglauf als Training für die Triathlon-Saison nutzte.

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