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Bedient trotz des Klassenerhalts nach zwei Gegentreffern in den letzten Minuten: Die Crottendorfer Benjamin Walde und Robby Linke (r.).

Foto: Bernd März

Jubel in Crottendorf und im Zschopautal fällt verhalten aus

Zwei Unentschieden und eine Niederlage - in der Fußball-Erzgebirgsliga hätte es gestern besser laufen können. Dennoch gab es Grund zum Feiern.

Von Thomas Schmidt
erschienen am 19.06.2017

Crottendorf. Führungen verschenkt oder verspielt, am Ende ein paar Wermutstropfen im Sekt. So richtig zufrieden kann mit der Saison der Erzgebirgsliga niemand von den hiesigen Vereinen in die Pause gehen. Und dass, obwohl beide Abstiegskandidaten gestern dem möglichen Abstieg entrinnen konnten.

SV Crottendorf - Tirol Dittmannsdorf 2:2 (2:0). "Wer in den letzten zwei Minuten zwei Tore kassiert, darf nicht zufrieden sein. Deshalb bin ich es nicht", so SV-Trainer Daniel Mannsfeld. Seine Crottendorfer hatten die Partie lange im Griff, lagen durch zwei Smidt-Treffer - einmal per Kopfball nach Häßler-Freistoß, einmal nach schönem Querpass von Baumann - klar vorn, um ganz zum Schluss den Lohn doch noch aus der Hand zu geben. "Wir wollten in die Top 10 kommen, das haben wir leichtfertig verspielt", so Mannsfeld als er noch nichts vom Sieg der Gornsdorfer gegen Deutschneudorf wusste. "Es sind die Kleinigkeiten, die mich aufregen", fügte er an. Dass es letztlich doch Rang 10 geworden ist, hob die Stimmung aber etwas an, zumal es seine Jungs vor der Pause echt gut gemacht hatten.

Tore: 1:0, 2:0 Smidt (27., 30.), 2:1 Mikes (88.), 2:2 Viertel (90.+1); S: U. Schönherr (Satzung); Z: 75

SV Bermsgrün - BSV Zschopautal 1:1 (0:1). Klassenerhalt geschafft. "Stark, weil sich alle zusammengerissen haben", betont Co-Trainer Jan Müller. Er sah auch gestern einen ruhigen, ordentlichen Auftritt in einer Partie mit nur einer gelben Karte, fernab von Hektik. "Die frühe Führung, bei der Eric Häßler im Gewühl die Übersicht behielt, trug dazu bei. Ähnlich ist zwar später der Ausgleich gefallen, aber der war auch verdient", so Müller. Seine Elf hatte wie die des Gastgebers weitere Möglichkeiten. Da keine genutzt wurde, schließt der BSV die Serie auf Tabellenplatz 11 ab.

Tore: 0:1 Häßler (2.), 1:1 Opitz (69.); S: S. Rau (Drebach); Z: 135

VfB Annaberg - FSV Schwarzenberg 0:1 (0:0). Seine Zielstellung von 50 Punkten hat der VfB nicht geschafft. Überraschend verlor er seine letzte Begegnung. "Das war nicht das, was ich erhofft hatte. Aber vorher kann man reden wie man will", sagte Trainer Ingo Klöpping leicht angesäuert. In der ersten Hälfte lief kaum was, die zweite war etwas munterer. Der Trainer: "Aber ich mir war mir sicher, dass der gewinnt, der ein Tor schießt." Und das waren die Schwarzenberger, nachdem der VfB "ein Riesenbrett versiebt hatte". Das passte zum schwachen Auftritt, da dem VfB Platz 3 bereits sicher war.

Tor: 0:1 Beck (84.); S: T. Richtsteiger (Oelsnitz); Z: 60

 
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