Niederlage beschert Zschopau die Rote Laterne

Handball, 1. Bezirksklasse: TSV verpasst beim 22:28 gegen den SV Beierfeld eine mögliche Wende

Zschopau.

Trotz Kampfgeist und Leidenschaft werden die Handballer des TSV Zschopau als Tabellenletzter der 1. Bezirksklasse ins neue Jahr gehen. Am letzten Spieltag vor der Winterpause mussten sich die Motorradstädter vor heimischer Kulisse dem SV Beierfeld mit 22:28 geschlagen geben. "In der zweiten Halbzeit sind wir zwar auf ein Tor Rückstand herangekommen, profitierten dabei aber auch von Fehlern der Gäste. Im entscheidenden Moment hat Beierfeld wieder aufs Tempo gedrückt", berichtet Routinier Matthias Fritz, der krankheitsbedingt die kompletten 60 Minuten auf der Bank verbrachte.

Da der TSV aufgrund weiterer Ausfälle erneut nicht in Bestbesetzung antreten konnte, versuchte es Trainer Sebastian Richter mit einem ungewohnten personellen Schachzug. Der etatmäßige Torhüter Toni Mauersberger wurde kurzerhand zum Feldspieler umfunktioniert und sollte als "Abwehrturm" helfen, die körperlich robusten Gäste in den Griff zu bekommen. Der Plan ging immerhin phasenweise auf. Zwar lag der Tabellenvierte aus dem Auer Altkreis von Beginn an in Führung, doch blieben die Motorradstädter lange in Reichweite.

Mitte der zweiten Halbzeit schien die Wende plötzlich möglich, denn nun leisteten sich auch die Beierfelder Werfer einige Ungenauigkeiten. Außerdem bot TSV-Keeper Felix Wirth eine starke Leistung, doch der Funke sprang letztlich nicht ganz auf seine Vorderleute über. Wie in den vergangenen Wochen agierten die Zschopauer in der wichtigen Phase oftmals zu hektisch und begingen zu viele vermeidbare Fehler. Hinzu kam, dass beim jungen Hoffnungsträger Rick Spieler, der auf der Mitte die Fäden ziehen soll, eine alte Verletzung aufbrach. Dadurch fiel die Niederlage letztlich sogar noch deutlich aus. Bitterer ist allerdings, dass der TSV durch die siebente Niederlage in Folge mindestens bis Januar im Besitz der Roten Laterne bleibt. (anr)

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