Optimismus trotz Personalnöten

Die Landesklasse-Fußballer aus Thalheim und Stollberg wollen trotz Verletzungsproblemen Punkte holen. Auch in der Erzgebirgsliga ist die Winterpause vorbei.

Stollberg.

Das vergangene Wochenende war für Thalheim und Stollberg ein gebrauchtes - beide Landesklasse-Teams verloren. Die Chance, es besser zu machen, hat der FCS am Sonntag bei der Germania in Chemnitz. Die "Tannen" empfangen schon morgen Drebach. In der Erzgebirgsliga steigt das Top-Spiel in Dittmannsdorf.

SV Tanne Thalheim (10./22) - FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach (7./24): Fünf Partien lang warten die Tannen nun schon auf einen Sieg - die ersten beiden Gegner nach der Winterpause, Lok Zwickau und Schneeberg, waren allerdings schwere Kaliber. Gegen die "Krokusse" soll nun jedoch endlich wieder ein "Dreier" her. Trainer René Wendler sagt: "Wir wollen nicht in den Abstiegsstrudel reingeraten." Personell werde die Partie zudem sehr schwierig, da er Spieler der A-Junioren und zweiten Mannschaft ersatzweise einbauen müsse. Für Abteilungsleiter Thomas Drechsel ist die Sache beim Blick auf die Tabelle klar: "Ein richtungweisendes Spiel, soviel steht fest." Gerade, weil es wohl fünf Abstiegsplätze geben werde. Sein Team habe zu dem eine gute Rückrundenvorbereitung absolviert.

TSV Germania Chemnitz (9./22) - FC Stollberg (11./20): Die 1:2-Niederlage gegen Oelsnitz am vergangenen Spieltag hat Stollbergs Trainer Silvio Tonne noch immer nicht richtig verdaut. "Das hat mich maßlos geärgert, vor allem, weil die Gegentore klare individuelle Fehler waren", so der Coach. Umso wichtiger sei es nun, von Germania Chemnitz, einem Konkurrenten im Abstiegskampf, wie Tonne betont, etwas Zählbares mitzubringen. Ein Spielerquintett, das gegen die Vogtländer urlaubsbedingt fehlt, ist wieder mit an Bord. Dafür hat der Trainer Sorgen im Angriff. Mit Toby Ammon (Oberschenkelprellung) und Nico Kinas (Fußverletzung) fallen zwei Stürmer aus. Zudem fehlt Kapitän Rico Knopf, der gelbgesperrt ist.

SV Tirol Dittmannsdorf (3./25) FSV Burkhardtsdorf (4./20): Das Top-Spiel des Spieltages steigt in Dittmannsdorf. FSV-Trainer Mirko Krebs spricht von einem Hammerauftakt nach der Winterpause. "Das wird ein richtiger Gradmesser für uns. Danach wissen wir auch gleich, wo wir stehen", sagt Krebs. Die Burkhardtsdorfer, die nach dem Abstieg eine mehr als beachtliche Hinrunde gespielt haben, sehen sich selbst aber nicht als Außenseiter. "Das wird ein 50/50-Spiel", so der Coach, der aber wegen einiger Verletzungen nicht auf seine beste Elf zurückgreifen kann.

SV Eintracht Bermsgrün(8./17) - Oelsnitzer FC (5./20): Die Fußballer aus Oelsnitz treffen am Sonntag auf eine Mannschaft, die wie sie selbst die größte Stärken in der Abwehr aufweist. Bereits im Hinspiel trennten sich die Teams folgerichtig 0:0. Da OFC-Stürmer Patrick Rudolph rotgesperrt drei Spiele fehlt, droht wieder ein torloses Match. Trainer André Förster: "Unser Ziel in der Rückrunde muss sein, so schnell wie möglich 30 Punkte auf dem Konto zu haben."

TSV Jahnsdorf (11./12) - SV Blau-Weiß Crottendorf (6./19). Für Statistikfreunde verspricht diese Partie besondere Spannung: Schaffen es die Jahnsdorfer am 14. Ligaspieltag, die Zahl der Unentschieden bereits jetzt zweistellig werden zulassen? Es wäre schon die zehnte Punkteteilung, und wer die defensive Grundeinstellung von Trainer Carsten Kinas kennt, würde über ein Remis nicht überrascht sein. Für einen deutlichen Schritt in Richtung Ligamittelfeld ist für den TSV zuhause aber eigentlich ein Sieg gegen den vermeintlichen Favoriten Pflicht. (mit jüw)

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