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Dauerbrenner: Das Hohndorfer Ehepaar Ulf und Nicole Linnbach wird im Porsche 911 GT3 alle acht Läufe der neuen ADAC Rallye Masters-Serie bestreiten. Zwei davon werden in Sachsen ausgetragen.

Foto: Denny Michel/Archiv

Piloten drücken wieder aufs Gaspedal

In gut zwei Wochen startet die Deutsche Rallye-Meisterschaft und die angeschlossene ADAC Rallye Masters-Serie in die neue Saison. Aus dem Altkreis Stollberg werden eine Handvoll Teams in der höchsten deutschen Rallye-Liga vertreten sein.

Von Denny Michel
erschienen am 14.02.2018

Stollberg. Die neue Saison in der deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) verspricht eine Menge Spannung. Denn der Kalender mit acht Läufen wurde im vergangenen November durch den Serienveranstalter ADAC neu zusammengestellt. Und dabei wurden mit der Wartburg-Rallye rund um Eisenach und der Rallye Erzgebirge auch zwei Veranstaltungen berücksichtigt, die in den vergangenen Jahren nicht Bestandteil der ersten Liga des Rallye-Sports waren. Somit gibt es wieder ein Gleichgewicht der Veranstaltungen, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind.

Im motorsportbegeisterten Sachsen herrscht Vorfreude, denn mit der Sachsen-Rallye in Zwickau und der rund um Stollberg ausgetragenen ADMV-Rallye Erzgebirge gibt es gleich zwei traditionelle Läufe, für die Aktive und Fans brennen. Die Organisatoren der liebevoll "Erze" genannten Veranstaltungen stecken mitten in der Vorbereitungen auf die 55. Auflage, die am letzten September-Wochenende über die Bühne gehen wird. Das Fahrerlager wird wieder in Stollberg aufgeschlagen, zudem wird es dort eine Streckenführung auf Bestzeit durch die Innenstadt geben. Insgesamt müssen die Teilnehmer auf elf Wertungsprüfungen und rund 130 Wertungskilometern ihr Fahrkönnen im Erzgebirge beweisen.

Rallye-Pilot Peter Corazza freute sich über die frohe Botschaft: "Perfekt, dass meine Lieblingsrallye wieder in der höchsten deutschen Rallye-Liga vertreten sein wird. Es ist immer mit Emotionen verbunden, direkt vor der Haustür mit dem Rallye-Auto vorbeizufahren", sagt der Oelsnitzer. Er ist derzeit noch als Instruktor im bitterkalten Finnland und gibt seinen Schützlingen Fahrstunden auf Schnee und Eis. Erst nach der Rückkehr beginnt er mit seinen Saison-Vorbereitungen.

Den Saisonstart fest im Visier haben hingegen schon Ulf und Nicole Linnbach. Das Hohndorfer Ehepaar möchte alle acht Läufe der angeschlossenen Masters-Serie in ihrem Porsche 911 GT3 bestreiten. "Nachdem wir drei Jahre eher sporadisch an einzelnen Rallyes teilgenommen haben, werden wir in dieser Saison erstmals eine komplette Serie bestreiten und Punkte für die Meisterschaft sammeln", sagt Ulf Linnbach voller Vorfreude.

In einer Doppelrolle sieht sich die Zwönitzerin Tina Wiegand. Denn bei sechs der acht Läufe zur DRM wird die Rallye-Amazone als Beifahrerin des Thüringers Christopher Wackernagel in einem Peugeot 207 R3T agieren. Bei den beiden Heimaufritten zur Sachsen-Rallye und zur Erzgebirgsrallye wird die 32-jährige dann allerdings selbst hinter das Lenkrad ihres VW Lupo GTI greifen. "Es wird ein interessantes Projekt, das uns in der kommenden Saison viel abverlangen wird", sagt Tina Wiegand.

Mit dem Neuwürschnitzer Toni Mosel auf Renault und Ron Schumann, der für das Lugauer HC- Motorsport-Team mit einem Mitsubishi Lancer EVO an den Start gehen wird, sind zwei weitere Sportler aus dem Altkreis vertreten. Der Saisonstart fällt in gut zwei Wochen bei der Saarland-Pfalz Rallye rund um St.Wendel.

 
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Piloten drücken wieder aufs Gaspedal
Zwei Rennen in Sachsen
 
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