Trainer fordert Kampfgeist

Acht ihrer bisherigen neun Saisonspiele haben die Zschopauer Handballer in der 1. Bezirksklasse verloren. Damit es in der Rückrunde besser läuft, ist eine gehörige Steigerung nötig.

Zschopau.

Wie es sich anfühlt, einen Sieg zu feiern, dürften die Handballer des TSV Zschopau schon fast vergessen haben. Mit dem 33:26 bei der HSG EHV Aue/SV Schneeberg II gelang ihnen am zweiten Spieltag der einzige Sieg in der bisherigen Saison der 1. Bezirksklasse. Seit jenem 16. September setzte es für die Erzgebirger nur noch Niederlagen, sodass sie als Tabellenvorletzter mit lediglich 2:16 Punkten ins neue Jahr gehen. Schlechter (2:18) ist nur die Mannschaft aus Aue und Schneeberg, doch selbst das Schlusslicht hat ein um 13 Tore besseres Torverhältnis aufzuweisen.

Die morgen beginnende Rückrunde soll für den TSV einen Neuanfang stellen. Das ist die Hoffnung von Trainer Sebastian Richter, der auf den Charakter des Teams setzt. "Jetzt kommt es auf Kampfgeist, Leidenschaft und Zusammenhalt an", richtet der Coach einen Appell an seine Schützlinge, die sich trotz schwacher Hinrunde noch den Klassenerhalt sichern wollen. Für vorsichtigen Optimismus sorgen die gute Form der Torhüter Toni Mauersberger und Felix Wirth, die mit ihren Paraden die Teamkollegen im Training regelmäßig zur Verzweiflung treiben, sowie die entspannte Personalsituation. "Bis auf den verletzten Christopher Zietzsch sind alle an Deck", sagt Richter.

Trotz aller Durchhalteparolen ist dem Coach die Schwere der Aufgabe bewusst. Der Abgang von Antonio Ottico sowie die technischen Mängel, die der TSV in der ersten Saisonhälfte offenbarte, erschweren die Mission Klassenerhalt. "Oft haben wir uns Fehlabspiele oder Schrittfehler geleistet, die zu schnellen Gegentoren per Konter führten", so Richter. Ein perfektes Beispiel dafür sei die 19:32-Hinspielniederlage beim Burgstädter HC gewesen, der morgen ab 19.30 Uhr in der Turnhalle der Nexö-Schule zu Gast ist. Um dem Tabellendritten diesmal Paroli zu bieten, hat der TSV im Training an seinen Kombinationen gefeilt. "Außerdem wollen wir die A-Jugend-Spieler noch besser ins Spiel integrieren", kündigt Richter an.

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