Vier Siege krönen ein erfolgreiches Jahr

Im Westsachsen-Laufcup haben die Starter des TSV 1872 Pobershau sehr gut abgeschnitten. Jedoch richtet der Verein den Fokus nicht nur auf den Ausdauersport.

Pobershau.

Mit dem Freiberger Adventslauf ist die letzte große Herausforderung 2018 geschafft. Auch die Ausdauersportler des TSV 1872 Pobershau können somit ein Resümee der vergangenen Monate ziehen - und dieses fällt laut Sten Reichel positiv aus. "Unser Augenmerk haben wir vor allem auf den Westsachsen-Laufcup gelegt. Dank Matthäus Hengst und Almut Reichel in der U 10 sowie Claudia Schönherr in der W 30 und Kerstin Lehnert in der W 50 konnten wir vier Altersklassensiege erreichen", so der Leichtathletik-Abteilungsleiter des TSV.

Beeindruckend war vor allem die Serie von Claudia Schönherr, die dank ihrer sieben Siege am Ende auf die Maximalpunktzahl (175) kam. Doch auch Gerd Lehnert (2./M 55), Tilmann Reichel (3./U 16) und Sten Reichel (3./M 40) selbst trugen mit ihren Podestplätzen zum guten Abschneiden bei. In der Vereinswertung mussten die Pobershauer als Dritter lediglich den Lauf-Hochburgen Adelsberg und Limbach-Oberfrohna den Vortritt lassen.

Über den Sieg im Chemnitzer Laufcup durfte sich außerdem Matthäus Hengst freuen. In dieser Serie belegte Kerstin Lehnert den Bronzerang. Sie und ihr Ehemann Gerd nahmen aber nicht nur an Läufen in der Region teil. So gingen sie bereits zum zweiten Mal beim internationalen Sondershäuser Kristalllauf unter Tage an den Start. Mit Schutzhelm waren dabei zehn Kilometer zu bewältigen. "Höhepunkt dieses Jahres war jedoch der Run Canada Day zur 150-Jahr-Feier in Vancouver am 1. Juli", berichtet Gerd Lehnert. Weitere Aktivposten der Laufgruppe "Trans-Miriquidi" sind Stefan Fritzsche und Kai Nitzsche. Beide bestritten unter anderem den Rennsteig-Supermarathon, wobei Fritzsche in 6:52 Stunden überzeugte. Zudem nahm er am Prag-Marathon teil, während Nitzsche den 100-Kilometer-Lauf in Leipzig bestritt. Für 2018 hat das Duo weiter die Superlang-Distanz im Visier - mit dem Ziel, die Zeiten zu verbessern.

Statt auf den Ehrgeiz kommt es in der Kindergruppe des TSV eher auf den Spaß an. Von den 15 Mädchen und Jungen, die regelmäßig trainieren, nehmen nur wenige an Laufwettkämpfen teil. "Wir wollen verstärkt in der Spezial-Leichtathletik aktiv werden und zum Beispiel an Sportfesten und Meisterschaften im Mehrkampf teilnehmen, um die Vielseitigkeit zu schulen", erklärt Trainer Sten Reichel und fügt an: "Nicht alle Kinder möchten nur längere Läufe bestreiten, sondern haben ihre Stärken zum Beispiel im Sprint, Weitsprung oder den Wurfdisziplinen." Neben dem Spaß sollen dabei auch Eigenschaften wie Teamgeist, Willensstärke und Kameradschaft geschult werden. Darauf kommt es übrigens auch den zehn überwiegend älteren Mitgliedern der Walking-Gruppe an, die sich jeden Mittwoch treffen. Einer der aktivsten ist Stephan Kreher, der auch bei Wettkämpfen an den Start geht.

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