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Nach vier Auswärtsspielen hintereinander, hier Bill Hofmann vom Zwönitzer HSV beim Gastspiel gegen den HC Glauchau/Meerane II, steht für die Mannen von Trainer Frank Riedel morgen die Heimpremiere an.

Foto: Ralf Wendland

Zwönitzer kehren in ihre aufgehübschte Arena zurück

Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten im Niederzwönitzer Sportkomplex genießen die Handballer des HSV zum ersten Mal in dieser Saison Heimrecht.

Von Thomas Kaufmann
erschienen am 13.10.2017

Zwönitz. Nach der feierlichen Übergabe der Zwönitzer Sporthalle am Dienstagabend ist für die Handballer des Zwönitzer HSV die Zeit der Spielverlegungen und des Heimrechttausches erst einmal vorbei. 575.000 Euro wurden seitens der Stadt Zwönitz in die Modernisierung des Niederzwönitzer Sportkomplexes, der nun über einen neuen Hallenboden und neue Zuschauerbereiche verfügt, investiert.

Nun gilt es für die Teams des HSV, mit einem erfolgreichen Eröffnungswochenende Freunde und Fans des Zwönitzer Handballs zu verzücken. "Und dies hoffentlich vor vollem Haus und bei bester Stimmung", äußert HSV-Chef Ralf Beckmann. Für Spannung sei auf jeden Fall gesorgt. "Natürlich hoffen wir auch auf viele Neugierige, die sich die umgestaltete Sportstätte einmal anschauen wollen."

Den Start machen morgen ab 14 Uhr die von Beckmann und Steven Szpetecki trainierten Bezirksliga-Damen. Diese stehen derzeit mit 4:0 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang und erwarten den drittplatzierten SV Chemie Zwickau (4:2). "Natürlich wollen wir unsere weiße Weste behalten. Dazu müssen wir allerdings ähnlich engagiert auftreten wie beim HC Glauchau-Meerane", so Beckmann, dessen Team mit zwei Kantersiegen startete.

Drei Wochen nach dem 31:27-Erfolg beim HC Glauchau/Meerane II sind auch die Verbandsliga-Herren des HSV wieder gefragt. Die Mannen um Trainer Frank Riedel empfangen ab 16 Uhr den Chemnitzer HC. Die Bezirksstädter kommen als Tabellensiebente ins Erzgebirge, haben je zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto. "Chemnitz hat gegen die SG LVB Leipzig und Rückmarsdorf, die an der Spitze stehen, jeweils deutlich verloren", weiß Beckmann. Der HSV, der mit 5:1 Punkten und einem Spiel weniger derzeit an vierter Stelle rangiert, zählt hingegen zu den derzeitigen Spitzenteams. Beckmann: "Wenn wir vom Anpfiff weg konzentriert zu Werke gehen, dürfte etwas möglich sein." Im ersten Spiel auf eigenem Terrain werde sich das Team gehörig ins Zeug legen. Ab 18.15 Uhr runden die Herren vom Zwönitzer HSV II den langen Handballnachmittag ab. Gegner in der Kreisliga Mittelsachsen ist der ESV Lok Zwickau, der bislang zwei Siege bei einer Niederlage einfahren konnte. Premiere in der neuen Umgebung feiern am Sonntag ab 12 Uhr die A-Jugend-Jungs mit dem Bezirksliga-Derby gegen die NSG Burkhardtsdorf/Thalheim. Mit Bezirksligaabsteiger HSG Muldental bekommt es ab 14 Uhr die Damen-Zweite in der 1. Bezirksklasse zu tun. Während die Gäste bereits drei, wenn auch knappe, Erfolge zu Buche stehen haben, hat der HSV II bislang einmal gewonnen. (mit bral)

 
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