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Hatte mit insgesamt sieben Treffern großen Anteil am Finaleinzug: Michelle Kaulfuß (M.) steht mit dem Zwönitzer HSV nach dem 25:19-Sieg gegen Ligakonkurrent HC Fraureuth im Bezirkspokalfinale. Nun soll der Pokal auch ins Erzgebirge wandern.

Foto: Jens Uhlig

Zwönitzerinnen stehen im Finale

Die Handball-Frauen des Zwönitzer HSV setzten sich im Bezirkspokal gegen Fraureuth durch. Dort wartet die MSG Chemnitz/Limbach-Oberfrohna.

Von ralf beckmann
erschienen am 09.04.2018

Zwönitz. Mit einem verdienten 25:19 (15:12)-Sieg gegen den HC Fraureuth ist den Handballerinnen des Zwönitzer HSV 1928 der erfolgreiche Einzug ins diesjährige Bezirkspokalfinale gelungen. Es bedeute gleichzeitig eine Wiedergutmachung für die hauchdünne Auswärtsniederlage von vor zwei Wochen in der Bezirksliga. Trotz des am Ende recht deutlichen Ergebnisses war es insgesamt das erwartet schwierige Spiel, in welchem die 28-erinnen die Weichen erst in den letzten zwölf Minuten endgültig auf Sieg stellten. Zwar leuchtete schon in der ersten Hälfte nach 22 Minuten ein klares 14:8 für Zwönitz auf der Anzeigetafel, jedoch konnten die Gäste diesen Rückstand bis zur 37. Minute wieder wettmachen.

Die Partie begann auf beiden Seiten mit viel Tempo. Die Westsächsinnen zeigten, dass sie durchaus gewillt waren, ihre Chance auf den Finaleinzug zu nutzen. Angetrieben von der erfahrenen Anne Walther und Stefanie Höhle legte der HC zunächst immer wieder vor und so war die Partie beim 7:7 (13.) noch völlig offen. Eine offensivere Umstellung der HSV-Abwehr sollte den Gästen allerdings dann nicht wirklich zusagen. Plötzlich waren die Westsächsinnen in ihren Angriffsbemühungen verunsichert und produzierten wiederholt Fehler. Die Zwönitzerinnen nutzten diese Phase clever aus, legten mit Kontern und schönen Positionsangriffen einen 7:0-Lauf hin und führten nach 24 Minuten mit 14:8. Danach folgten allerdings wieder ein paar Nachlässigkeiten des HSV, die Fraureuth bis zur Pause noch zur Resultatsverbesserung von 15:12 nutzte.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten ebenfalls die Gäste, denn mit drei Treffern in Folge glich Fraureuth tatsächlich wieder zum 16:16 aus (37.). Danach fanden die Gastgeberinnen allerdings wieder in die Spur zurück. Insbesondere auf Basis einer erneut starken Abwehrleistung mit einer guten Nadine Müller im Tor bekamen die Gastgeberinnen entscheidendes Oberwasser. Mit einem Dreierpack stellten die Erzgebirgerinnen von 17:17 wieder auf ein richtungsweisendes 20:17 (46.). Auch danach konnte Fraureuth in ihren Angriffsbemühungen keine entscheidende Wirkung mehr erzielen und markierte in den letzten 20 Spielminuten insgesamt nur noch drei Tore. So sollte der Treffer zum 21:19 (52.) der letzte erfolgreiche Wurf des HCF gewesen sein, während Zwönitz in der Schlussphase mit einem abschließenden Viererpack zum 25:19 verdient den umjubelten Finaleinzug feierte. Der Gegner, die Mädchenspielgemeinschaft aus Chemnitz und Limbach-Oberfrohna, besiegte seinerseits im Halbfinale zuhause den Bezirksligisten SV Chemie Zwickau mit 38:17.

Statistik Zwönitz: Müller, Ballerstedt, Wolf; M. Kaulfuß (7/2), Haunschild (6), Riedel, Hirsch (2), L. Kaulfuß (7/3), Schmiedel (2/1), Hartenstein (1), Seidel, Thierfelder, Viehweger

 
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