Erster Sieg im zehnten Anlauf

Basketball auf Sand - das bietet das Beach-Turnier in Mittweida. Dieses Mal konnten die ehemaligen Spielerinnen der HSG endlich triumphieren.

Mittweida.

Es ist "Das Team das trinkt und trotzdem seine Leistung bringt" - vier junge Frauen, die alle früher für die HSG Mittweida auf Korbjagd gegangen sind. Zur elften Auflage des Mittweidaer Turniers im Beachbasketball waren sie nun zehnten Mal dabei - und endlich gab es auf der Anlage im Freibad auch den ersehnten Sieg für Franziska Nehl, Ulrike Thiemer, Stefanie Körner und Anja Förster.

Basketball auf Sand verlangt den Sportlern vor allem Kondition ab. Die Spieler müssen auf weichem Untergrund viel laufen und können dabei fast nicht dribbeln. Insgesamt 24 Mannschaften stellten sich dieser Herausforderung, erstmals auch U-16-Teams aus Weißenfels. Die hatte Nandor Kovacs angemeldet, ein langjähriger und sehr erfolgreicher Turnierteilnehmer, der heute als Trainer arbeitet.

Organisiert wurde die Veranstaltung wieder von Martin Trinks, einem ehemaligen Mittweidaer Basketballer, der viele Jahre für die HSG gespielt hat und heute in München lebt. Die Vorbereitung und Anmeldung konnte er fast komplett über Internet und Telefon regeln. Nachdem das Turnier im Vorjahr erstmals wegen Terminschwierigkeiten ausgefallen war, gab es dieses Mal ein etwas kleineres Teilnehmerfeld.

Die Vorrunde am Samstag war recht übersichtlich. Richtig spannend wurde es erst am Sonntag mit dem K.o.-Spielen. Bei der Jugend gewann dabei das Weißenfelser Team "Ralle". Im Mixed setzte sich "Tune Squad mit Hasi" aus Chemnitz gegen "Roes over hoes" aus Leipzig durch. Beide Mannschaften hatten zuvor in den Halbfinals die Vertretungen von "Grillest Finest" aus Halle ausgeschaltet.

Bei den Damen gab es dann den verspäteten Heimsieg der ehemaligen Mittweidaer Spielerinnen, die im Finale gegen die Berliner Konkurrenz triumphierten. Platz 3 ging an "Niemand" aus Dresden, die die ebenfalls aus der Landeshauptstadt angereisten "Jelly Shots" im kleinen Finale besiegten. Im Männerbereich war "Roes over hoes" nicht zu schlagen, auch nicht im Finale vom Mittweidaer HSG-Team mit Christopher Hausmann, Felix Schneider, Toni Hahn und Lucas Herfter. Die zweite Mittweidaer Vertretung um Steffen Kandler wurde Vierter.

Den Wettbewerb des Distanzschützen gewann Lucas Herfter, an der Reaktionswand T-Wall war Felix Schneider der Beste. "Nächstes Jahr gibt es auf jeden Fall wieder ein Turnier", kündigte Martin Trinks am Sonntag schon an.

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