Oederaner können den Nachbarn nicht halten

Die HVO-Handballer unterliegen im Abstiegskampf Mitkonkurrent Oelsnitz. Jubel gab es in Niederwiesa und Weißenborn.

Oederan/Weißenborn.

Im Lager des Handball-Bezirksligisten HV Oederan ist man sich vor dem Anpfiff der Heimpartie gegen den Tabellennachbarn TSV Oelsnitz über die Bedeutung des Spiels bewusst gewesen. Mit einem Sieg hätten sich die Oederaner von der Abstiegszone absetzen können. Doch am Ende wurde nichts daraus: Oelsnitz gewann 33:30 (13:17) und nahm somit beide Zähler ins Vogtland mit.

Die erste Halbzeit begann ausgeglichen, wobei Oederan mit zunehmender Spielzeit immer eine Hand mehr am Ball hatte. So konnten die Gastgeber mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Kabine gehen. "Hätten wir unsere Chancen besser genutzt, wäre nach 30 Minuten sogar ein noch größerer Vorsprung möglich gewesen", sagte Oederans Trainer Marco Börner. Nach der Pause konnten die Gäste auf 22:23 verkürzen (41.), sieben Minuten vor dem Abpfiff stand es 27:27.

Statt nun Ruhe zu bewahren, häuften sich in der Schlussphase wieder die Fehler in den Oederaner Reihen. Zudem vergaben die Gastgeber erneut klare Torchancen und standen so am Ende mit leeren Händen da. Beste Werfer beim HVO waren Danny Oehme und John Schreiter mit jeweils sechs Treffern.

Der SV Niederwiesa hatte dagegen endlich wieder einmal Grund zum Jubeln. Die Truppe von Trainer Martin Herwick bezwang zu Hause Sachsen Werdau 31:29 (15:15), bleibt aber hinter den punktgleichen Oederanern auf dem vorletzten Tabellenplatz. "Wir haben uns allerdings im Angriff sehr schwer getan", sagte Trainer Herwick. Die Entscheidung sei zwischen der 40. und 50. Minute gefallen. "In dieser Phase haben wir sehr guten Handball geboten", lobte der Coach der Grün-Weißen.

Zwar sei ihm auch die hohe Anzahl von technischen Fehlern, die seine Mannschaft produzierte, nicht entgangen. "Aber am Ende zählen die Punkte, egal wie sie zustande kommen", so Herwick. Der Sieg sei äußerst wichtig für die Moral, so der Niederwiesaer Trainer. Rick Herrmann (9) und Benjamin Clauß (8) waren die erfolgreichsten Niederwiesaer Schützen.

Der SV Rotation Weißenborn hat durch einen 26:19 (14:10)-Auswärtssieg beim VfB Lengenfeld seinen 2.Tabellenplatz verteidigt. "Drei Spieltage vor Schluss wollen wir diese Position auch nicht mehr hergeben", sagte Trainer Jens Peschke. Seine Mannschaft war gut gestartet (6:2) und zog nach dem zwischenzeitlich Anschluss zum 5:6 erneut davon. Im zweiten Durchgang habe man etwas offensiver gedeckt."Das hat dem Gegner große Schwierigkeiten bereitet", so Peschke. Auch im Angriff lief es weiter rund. Über die Station 24:17 machte Rotation den zwölften Saisonsieg perfekt. Besonders gute Noten verdienten sich Thomas Bartzsch (7 Tore) und Dario Djurperovic, der in der Abwehr vorbildlich arbeitete.

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