Trainer blicken gespannt auf den Start

In der Fußball-Landesklasse geht es für Barkas Frankenberg und Germania Mittweida wieder um Punkte. Diese braucht vor allem der Aufsteiger aus dem Hammertal.

Frankenberg/Mittweida.

Die Wetterfrösche prognostizieren für den Sonntag einen verheißungsvollen Nachmittag. 15 Grad und strahlender Sonnenschein werden vorausgesagt. Ein Traum für jeden Fußballer. "Bei dieser Witterung muss die Lust auf Fußball einfach kommen", sagt der Trainer des SV Barkas Frankenberg (13./9), Marcus Oestreich. Zum Pflichtspielauftakt 2018 empfängt sein Team den SV Wesenitztal (11./12.). Für die Frankenberger geht es gleich in die Vollen: Die ersten drei Spiele des neuen Jahres bestreiten sie gegen die unmittelbaren Kontrahenten um den Klassenerhalt (Wesenitztal, Empor Hartmannsdorf, Coswiger FV).

"Wir wissen, dass wir bis Ostern ganz wichtige Partien haben", sagt Oestreich mit Blick auf die Tabelle. Noch sei es für Barkas möglich, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Doch dafür müsse sein Team jetzt liefern, sagt der Trainer. "Wenn wir aus diesen Spielen mindestens sieben Punkte holen, sind wir wieder voll im Rennen." Mit dem zweiten Heimsieg wollen die Frankenberger am Sonntag die Grundlage dafür schaffen. "Wesenitztal hat in den vergangenen Wochen allerdings schon zwei Pflichtspiele absolviert und ist im Rhythmus", so der Coach.

Oestreich blickt auf die Winterpause zwiegespalten zurück. "Bis zum Testspiel gegen Drebach war das gut. Danach haben wir mit Verletzungen und der mangelnden Trainingsbeteiligung zu kämpfen gehabt", sagt er. Die Spieler, die oft anwesend waren, hätten von der Vorbereitung sicher profitiert. Zudem gab es bei Barkas viele Gespräche zwischen den Verantwortlichen der Männermannschaften und der Abteilungsleitung. Beim 8:0-Erfolg über Tirol Dittmannsdorf in der vergangenen Woche stand ein gemischtes Team mit Spielern aus erster und zweiter Mannschaft auf dem Platz. Das Lazarett hat sich zumindest ein wenig gelichtet. Christoph Antal hat seine Verletzung auskuriert, laboriert aber noch an einer Grippe. Tom Göckeritz und Clement Peyrard kehren nach langen Pausen zurück. "Für uns sind sie gefühlte Neuzugänge", so Oestreich. Der einzig "echte" Zugang aus der Winterpause, Nico Folge, ist am Wochenende noch nicht spielberechtigt. Andreas Köstner, Denny Winkler und David Tuschy fallen länger aus.

Abstiegssorgen sind dem SV Germania Mittweida (1./33) in der Landesklasse seit Jahren fremd. Mit fünf Punkten Vorsprung auf die Verfolger Freiberg und Sebnitz - die am Sonntag aufeinander treffen - stehen die Mittweidaer an der Spitze. Für Trainer Uwe Schneider ist das nicht mehr als eine nette Momentaufnahme. "Die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde lief bei uns alles andere als optimal", sagt der Mittweidaer Trainer vor dem Gastspiel beim SV Bannewitz (5./24). Oftmals habe er nur mit sieben Spielern trainieren können. In den Testspielen - die die Mittweidaer alle gewannen - halfen zudem Spieler aus der zweiten Mannschaft aus. "Unsere Trainingsintensität hatte nicht viel mit einer Vorbereitung zu tun", sagt Schneider. Er wisse nicht so recht, wo sein Team derzeit steht. Zudem trifft die Germania am Sonntag auf die defensivstärkste Mannschaft der Liga. Lediglich 14 Gegentore kassierten die Bannewitzer in 14 Partien. "Mit dieser Abwehrleistung gehen sie einen ähnlichen Weg wie wir in den vergangenen Jahren." Ein Mittweidaer kann in Bannewitz allerdings nicht auflaufen. Toni Hahn fällt mit einem Bänderriss im Knöchel mehrere Wochen aus, bei Kevin Frieden hofft Schneider auf einen Einsatz. "Jeder rechnet damit, dass wir in Bannewitz Federn lassen. Aber einen Punkt wollen wir mitnehmen", so Schneider. Der Mittweidaer Fanbus startet am Sonntag 12.45 Uhr an der Sporthalle am Schwanenteich.

Landesklasse Mitte 15. Spieltag - So., 15 Uhr: SV Barkas Frankenberg - SV Wesenitztal, SV Bannewitz - SV Germania Mittweida

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