Zum Abschluss erneut abgeblockt

Die Volleyballer des SVPama Freiberg beenden die Saison mit zwei Niederlagen. Auch bei den Hennersdorfern lief es nicht viel besser.

Freiberg/Hennersdorf.

Mit einem 1:3 gegen Textima Chemnitz und dem 0:3 gegen Markkleeberg haben die Volleyballer des SV Pama Freiberg einen versöhnlichen Saisonabschluss in der Sachsenklasse verpasst. Der Aufsteiger bleibt mit 18 Punkten auf Platz 7 hängen, hatte den Klassenerhalt aber schon früh in trockene Tücher gebracht.

Beim Saisonhalali in eigener Halle startete Pama stark und bot dem Tabellenführer aus Chemnitz Paroli. Diese erlaubten sich im 1. Satz viele Aufschlagfehler, sodass die Freiberger beim 24:22 den ersten Satzball hatten, der aber nicht genutzt werden konnte (25:27). Besser lief es im 2. Satz, den die Freiberger konzentriert zu Ende spielten (25:22).

Im dritten Abschnitt zeigten die Pama-Männer, die zur neuen Saison zum 1. VV Freiberg wechseln, wieder ihr anderes Gesicht. Nach einer Aufschlagsserie zog Textima sofort auf 10 Punkte weg. Am Ende wurden die Freiberger mit 9:25 abgeschmettert. Danach agierten die Hausherren wieder auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Beim Stand von 24:22 hatte Pama die Möglichkeit, den Tie-Break zu erzwingen. Textima hatte aber die besseren Nerven. Mit 25:27 verlor Pama den Satz und brachte sich selbst um einen mehr als verdienten Punkt.

Im zweiten Spiel gegen die TSG Markkleeberg standen die Freiberger beim 0:3 (17:25, 21:25, 9:25) auf verlorenem Posten. "Wir waren über die komplette Spieldauer immer einen Tick langsamer als der Gegner - sowohl auf den Füßen, als auch im Kopf", sagte Außenangreifer Daniel Kunze. Vor allem den dritten Spielabschnitt habe man mit 9:25 praktisch abgeschenkt, so Kunze. "Das war schon desaströs."

Der Spieltag sei sinnbildlich für die ganze Saison. Starken Auftritten folgten immer wieder Schwächephasen, so der Pama-Spieler. Dennoch zieht der Neuling eine positive Bilanz - "was maßgeblich auf die sehr gute Anfangsphase zurückzuführen ist", sagte Kunze. Mit den anhaltenden Personalproblemen ging der Schwung jedoch verloren.

Auch der Hennersdorfer SV beendet die Saison ohne Punkte. Es habe sicherlich Niederlagen gegeben, so HSV-Coach Udo Haußmann, über die er sich mehr geärgert habe als über das 0:3 (25:27, 22:25, 15:25) bei den L.E. Volleys. "Das war verdient, haut uns aber nicht um", sagte Haußmann. Nach neun Erfolgen aus 16 Spielen landet der HSV mit 23Punkten und einem ausgeglichenen Satzkonto auf Rang 5.

Das Match in Leipzig begann sogar positiv aus HSV-Sicht: Die Gäste führten mit 18:14 und 24:21, konnten den Vorsprung aber nicht ins Ziel retten. Danach boten die Hennersdorfer maximal eine durchschnittliche Leistung, so Spielertrainer Haußmann. "Wir haben immer mehr die Ordnung verloren, während die Leipziger immer dominanter wurden." Die L.E. Volleys gewannen den 2. Satz 25:22 und hatten auch danach wenig Mühe, die Überlegenheit in Zahlen umzumünzen.

Vielleicht habe diese Niederlage im Hinblick auf die Serie 2018/19 einige wachgerüttelt, sagte Udo Haußmann. "Der Klassenerhalt wird auch in der neuen Saison kein Selbstläufer." (kud/udo)

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