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Gastgeber SV Kottengrün schied wegen des schlechteren Torverhältnisses in der Vorrunde aus. Frances Gropp (links) verliert hier ein Kopfballduell im Spiel gegen den späteren Meister OSC Bremerhaven.

Foto: Joachim Thoß Bild 1 / 3

Bremerhaven holt den Titel

40 Oldie-Fußballmannschaften haben am Wochenende in Kottengrün, Oelsnitz, Schöneck, Markneukirchen, Erlbach und Wernesgrün um die inoffizielle Deutsche Meisterschaft gekämpft. Im Finale in Kottengrün stand vor 1600 Zuschauern nicht der Vorjahressieger Bayern München.

Von thomas Gräf
erschienen am 19.06.2017

Oelsnitz/Klingenthal. Nach insgesamt 96 Partien in sechs Spielorten hat am Samstagabend der OSC Bremerhaven die Schale hochhalten können und den Gesamtsieg beim 12. Altherren-Supercup gefeiert. Die Norddeutschen sind damit inoffizieller Deutscher Meister der über 32-jährigen Fußballer. Sie besiegten im Endspiel den SV Neuhof durch ein kurioses Innenpfosten-Tor von Serdar Denkgelen 1:0.

Mit dem selben Resultat und einem Treffer durch Nehat Shalaj hatte Bremerhaven im Halbfinale den Titelverteidiger FC Bayern München besiegt, der am Ende Dritter nach einem Elfmeterschießen gegen das Team aus Neuhof wurde. 1600 Zuschauer - dies waren allerdings fast durchweg die Akteure und Funktionäre der zuvor ausgeschiedenen Mannschaften - verfolgten die Partien in Kottengrün.

"Es hat alles funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Es gab keine wirkliche Panne. Und am Ende haben wir mit 1500 Leuten eine tolle Turnierparty gefeiert", freute sich Organisationschef Mario Kautzsch vom in Kottenheide ansässigen Europäischen Oldie-Fußballsportverein. Ein kleines Malheur gab es aber dann doch: Aufmerksame Beobachter konnten feststellen, dass bei der Siegerehrung der Wanderpokal fehlte. Den hatte Titelverteidiger Bayern München zwar brav zur Eröffnungszeremonie nach Schöneck mitgebracht, doch dort ging er irgendwie verloren und ist bis jetzt nicht wieder aufgetaucht. "Ist aber kein Beinbruch, wir hatten ja zum Glück noch unsere Schalen", lachte Mario Kautzsch. Denn auf der Turnierparty am Samstagabend bekamen die zehn erstplatzierten Teams ein Imitat der aus der Fußball-Bundesliga bekannten Meisterschale überreicht.

Anderthalb Tage lang war in Kottengrün, Oelsnitz, Schöneck, Markneukirchen, Erlbach und Wernesgrün gekickt worden, wobei die reguläre Spielzeit pro Partie lediglich 25 Minuten betrug. Der SV Kotten-grün, der als Ausrichter das Startrecht erhalten hatte und einer von nur zwei Vertretern aus Sachsen war, konnte sich bei seinem zweiten Auftritt bei dieser Meisterschaft den Traum von Halbfinale auf eigenem Platz nicht erfüllen und schied schon in der Vorrunde aus.

Immerhin hatten die Gastgeber mit Marcel Stöhr den besten Torschützen in ihren Reihen. Den Ehrenpreis für die Mannschaft mit dem weitesten Anreiseweg durfte der SV Wahlstedt mit nach Hause nach Schleswig-Holstein nehmen. Der Fairnesspreis ging an die Spieler des FC Bayern München.

 
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