Der VfB braucht zu viele Chancen

Die Lengenfelder Handballer haben am Sonntag das Bezirksliga-Heimspiel gegen den Tabellenzweiten verloren. Dennoch war der Trainer nicht unzufrieden.

Lengenfeld.

Gegen den SV Rotation Weißenborn gab es in dieser Saison für den VfB Lengenfeld nichts zu holen. Die Bezirksliga-Handballer kassierten am Sonntag mit dem 19:26 eine ähnlich klare Niederlage wie in der Hinrunde. Auswirkungen auf die Tabelle hatte das Ergebnis jedoch nicht. Da auch der ZHC Grubenlampe II sein Spiel verlor, ist Lengenfeld weiterhin Fünfter.

Gegen Weißenborn lag der VfB lediglich in der Anfangsphase (1:0/ 2:1) in Führung. Danach stellte sich der Gast auf die Manndeckung seiner Haupttorschützen im Rückraum ein und zog seinerseits bis zur 7. Minute 6:2 in Führung. Nach einer Auszeit von Trainer Volkmar Sesselmann wurde in der Lengenfelder Abwehr wieder auf die gewohnte defensivere Deckung umgestellt. Diese kam dann auch besser mit dem Gegner zurecht, sodass in der 13. Minute der Anschlusstreffer zum 6:7 gelang. Aber im Angriff lief es einfach nicht. Lengenfeld benötigte zu viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. So ging es mit einem Spielstand von 10:14 in die Pause.

Bei Lengenfeld waren sich Trainer und Mannschaft einig, dass man das Spiel nicht so einfach hergeben möchte und eine Steigerung im Angriff her musste. Als Weißenborn direkt nach Wiederanpfiff mit einem Doppelschlag auf 16:10 erhöhte, konnte sich Lengenfeld aber nicht mehr erholen. Die gesamte Mannschaft zeigte sich trotzdem kämpferisch und versuchte stets, den Rückstand zu verringern. Dieses Vorhaben war zwar nicht von Erfolg gekrönt, aber zumindest bot die Mannschaft den Zuschauern im weiteren Verlauf des Spiels eine Leistung auf Augenhöhe.

Trainer Volkmar Sesselmann zeigte sich mit der Einstellung der Mannschaft zufrieden: "In der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft. Im Angriff fehlt uns zur Zeit die Durchschlagskraft. Da macht sich besonders das Fehlen von Andy Möckel bemerkbar." (tmin)

VfB Lengenfeld: A. Rink, Ch. Fuchs (2 Tore), J. Fuchs (2), Luderer (4), Wolf (3), Rudolph (1), Streng (3/davon 1 Siebenmeter), P. Rink (1), Minnerop (2), Günther (1), Weiß.

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