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Gegen Spitzenreiter Chemnitz war für Lengenfeld jedes Tor ein hartes Stück Arbeit. In dieser Szene kommt Thomas Luderer zum Wurf.

Foto: Franko Martin

Der VfB hofft bis kurz vor Schluss

Die Lengenfelder Handballer haben am Sonntag ihr Bezirksliga-Heimspiel gegen den Spitzenreiter Chemnitz 24:28 verloren. Trotz frühen Rückstands wurde es nochmal eng.

erschienen am 14.11.2017

Lengenfeld. Der VfB Lengenfeld erlebt in der Handball-Bezirksliga aktuell ein Auf und Ab. Nach zuvor drei Siegen am Stück hat das Team jetzt seine zweite Niederlage in Folge kassiert. In eigener Halle stand nach 60 Minuten gegen Spitzenreiter USG Chemnitz ein 24:28 an der Anzeigetafel. In der Tabelle rangieren die Lengenfelder mit ausgeglichenem Punktekonto auf Platz 6 der Zwölferstaffel.

Gegen den Tabellenführer musste Trainer Volkmar Sesselmann am Sonntag krankheits- und verletzungsbedingt auf Rink, Fuchs und Günther verzichten. Verstärkung erhielt das Team daher durch Spieler der zweiten Mannschaft. Doch bereits in der Anfangsphase wurden die Defizite der Vogtländer an diesem Tag sichtbar. Im Angriff wurde nicht schnell genug verschoben, sodass sich für den Gegner immer wieder Lücken im Abwehrverbund ergaben. Diese wurden konsequent genutzt. Im Angriff wurde viel zu statisch und ideenlos agiert. Und wenn sich doch eine Wurfchance ergab, scheiterten die VfB-Spieler zu oft am gegnerischen Torhüter.

Aufgrund dieser Umstände stellte der Gast schon frühzeitig die Weichen auf Sieg. Nach zehn Minuten lag Lengenfeld bereits 3:6 im Hintertreffen. Trotz allem kämpferischen Einsatz des Gastgebers fand er keine Mittel gegen den Kontrahenten. Auch eine frühzeitige Manndeckung gegen den Chemnitzer Spielmacher zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Chemnitz konnte bei fast jedem Angriff aus aussichtsreicher Position abschließen. Dabei war es den Torhütern Rink und Wöhl zu verdanken, dass der Rückstand sich noch im Rahmen hielt. Bis zum Pausenpfiff schoss sich der Gast einen 16:10-Vorsprung heraus.

In der Pause versuchte der Lengenfelder Trainer, seine Mannschaft neu zu motivieren. Er forderte: Insbesondere im Abschluss muss effektiver agiert werden. Zunächst zeigte die Ansprache jedoch keine große Wirkung. Der Rückstand betrug zeitweise sogar acht Treffer. Aber Lengenfeld bewies Kampfgeist. Besonders Marcel Weiß zeigte eine gute Leistung auf der Spielmacherposition und konnte vier Treffer erzielen. Als Thomas Luderer in der 51. Minute auf 21:25 verkürzte, keimte noch einmal ein wenig Hoffnung auf. Andy Möckel verkürzte den Rückstand sogar noch zweimal auf 23:26 und später 24:27, doch Chemnitz spielte die noch verbleibende Spielzeit routiniert herunter.

Am nächsten Wochenende hat der VfB erneut eine schwere Aufgabe vor sich. Er trifft auf den aktuellen Tabellenzweiten aus Mittweida und damit auch auf den besten Angriff der Bezirksliga. (tmin)

Lengenfeld: A. Rink, Wöhl, Möckel (8 Tore), Ch. Fuchs (2/1), Luderer (4), Wolf (1), Streng (3/3), Rudolph (1), Minnerop, Winkler (1), Weiß (4/2), Hoyer, Schramm.

 
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