EHV ist endgültig Geschichte

Eishockey: Schönheide spielt künftig Regionalliga

Schönheide.

Der EHV Schönheide muss sterben, der Schönheider Eishockeysport wird aber weiterleben. Diese Kurzformel beschreibt die Zukunft bei den insolventen Westerzgebirgern. "Das Männerteam soll künftig in der Regionalliga Ost antreten", erklärte Wolfgang Ternick als einzig verbliebener Vorstand. Noch zu Monatsbeginn war man von einem neuerlichen Start in der Süd-Oberliga ausgegangen. Ternick: "Dafür bekommen wir schlichtweg das notwendige Geld nicht zusammen." Hintergrund: Die Lizenz für die dritthöchste deutsche Liga gibt es nur gegen einen bis Ende Mai eingereichten Nachweis über ein ausreichendes Saisonbudget. Für die Schönheider hätte das in der Kürze der Zeit den stattlichen Gesamtbetrag von 500.000 Euro bedeutet. "Die Lücke ist einfach zu groß."

Deshalb habe man Alternativen geprüft. Auch das Aussetzen des Spielbetriebes für eine gesamte Saison mit der Chance für einen kompletten Neustart stand zur Debatte. Letztlich einigte man sich auf die Regionalliga, wo 16 Heim- sowie Auswärtsspiele gegen Teams aus Chemnitz, Niesky, Jonsdorf, Bad Muskau, Dresden und Berlin anstehen. Dafür müsse ein Saisonetat von 220.000 Euro gestemmt werden.

Allerdings führe der eingeschlagene Weg den EHV Schönheide restlos in die Insolvenz, was seine Auflösung bedeutet. An seine Stelle soll zunächst der bisherige Förderverein Junge Wölfe treten und daraus ein Sportverein mit dem vorgeschlagenen Namen Schönheider Wölfe entstehen. (emä)

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