Für Saisonhöhepunkte gerüstet

Für die Auerbacher Cheerleader kann die Regionalmeisterschaft kommen. Mit den Leistungen bei der Generalprobe waren die Verantwortlichen trotz eines Handicaps zufrieden.

Auerbach.

Eine Woche vor dem ersten Höhepunkt der Saison haben die Teams des Cheerleadingvereins Cheermania Auerbach (CMA) einen guten Leistungsstand unter Beweis gestellt. "Wir waren im großen und ganzen sehr zufrieden", sagte Cheftrainerin Anne Tiepner nach der Generalprobe am Samstag. Dabei hatten die Verantwortlichen doppelten Grund zur Freude: Denn mit knapp 800 Zuschauern fand die erstmals in der neuen Sporthalle am Schlossplatz in Auerbach ausgetragene Veranstaltung eine sehr gute Resonanz. "Die Halle bietet uns tolle Möglichkeiten und es war sehr schön, die Generalprobe in der eigenen Stadt ausrichten zu können", erklärte Anne Tiepner. In den zurückliegenden Jahren war der Verein zunächst nach Rodewisch und später nach Treuen ausgewichen.

Auf dem Weg zur Regionalmeisterschaft am Samstag war die öffentliche Generalprobe nicht nur eine sportliche Bestandsaufnahme. Sie diente zugleich als eine Art Stresstest insbesondere für die jüngeren Sportler, was die Nervosität vor großem Publikum betrifft. Dabei mussten einige Teams krankheitsbedingt improvisieren. "Nicht alle haben alles gezeigt, weil wir einige Sportler einfach auch eine Woche vor der Meisterschaft schonen wollten", erklärte die CMA-Trainerin.

Für die fünf Wettkampfteams Black Linos, Teufelinos, Black Maniacs, Devil Maniacs und Devils Dynamite ging die Generalprobe am Sonntag mit der Videoauswertung in die zweite Runde. "Da konnten wir uns noch mal ganz intensiv mit einigen Details auseinandersetzen", sagte Anne Tiepner. Fortschritte hat sie bei den gegenüber dem Vorjahr teilweise stark verjüngten Teams insbesondere bei den turnerischen Elementen ausgemacht.

Das Ziel für Riesa heißt, die Programme bestmöglich zu präsentieren. Zudem geht es für die Auerbacher wieder um Medaillen und die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft am 9. und 10. Juni in Hamburg. Die schaffen nur die punktbesten Formationen aller sieben Regionalmeisterschaften. Dabei warnt Anne Tiepner vor zu großen Erwartungen: "Die Konkurrenz ist teilweise sehr groß, vor allem bei den Kindern und Jugendlichen."

Da am Samstag auch zwei Para-Cheer-Teams und zwei Dance-Teams den Auerbacher Verein bei der Regionalmeisterschaft vertreten, brechen insgesamt fünf Busse mit 145 Aktiven und etwa 230 Fans in Richtung Riesa auf. Dort wartet ein riesiges Programm auf alle Beteiligten. Insgesamt 2126 aktive Sportler aus 36 Vereinen der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen treten von früh bis spät in den unterschiedlichen Kategorien gegeneinander an.

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