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Der vom VC Dresden gekommene Christian Heymann - hier beim Angriffsschlag im Heimspiel gegen Taufkirchen - erwies sich bisher als die erhoffte Verstärkung für den VSV Oelsnitz. Die Vogtländer rechnen sich auch morgen Abend in Deggendorf durchaus Chancen aus.

Foto: Harald Sulski

Mit breiter Brust nach Bayern

Viertes Spiel, vierter Sieg? Bei den Volleyballern von Drittligaaufsteiger VSV Oelsnitz hätte man nichts dagegen. Doch die Stärke des morgigen Gegners ist schwer einzuschätzen.

Von Thomas Gräf
erschienen am 13.10.2017

Oelsnitz. Wer hätte das gedacht: Als souveräner Tabellenführer der 3.Volleyball-Liga Ost geht Aufsteiger VSV Oelsnitz morgen, 19 Uhr in der Deggendorfer Comenius-Halle aufs Parkett. Das Duell mit dem TSV Deggendorf als Vorjahresdrittem dürfte die erste wirkliche Standortortbestimmung für die Vogtländer werden. Die Männer von VSV-Trainer Jan Pretscheck haben in ihren bisherigen drei Duellen noch keinen Satz abgegeben. Im vierten Spiel wartet auf sie erneut ein Kontrahent, der noch keine Partie absolviert hat. Für die Oelsnitzer war es zuletzt stets ein Vorteil, gegen einen noch nicht so recht eingespielten Gegner anzutreten.

"Das ist sicherlich kein Nachteil für uns", sagt Alexander Krug, Sportliche Leiter des VSV. "Aber spätestens nach drei Erfolgen wird uns keiner mehr unterschätzen. Auch wenn wir definitiv den vierten Sieg hintereinander anstreben, bleibt unser großes Ziel der Klassenerhalt", hält er den Ball flach. "Wir haben keinen Grund abzuheben. Trotz dieses traumhaften Starts wollen wir die Kirche doch mal im Dorf lassen. Wir haben drei Spiele gewonnen, nicht mehr und nicht weniger."

Ein vierter Sieg in Folge ist nicht unwahrscheinlich. Die Niederbayern haben als einziges Team der Liga noch keinen Punktekampf bestritten, steigen erst jetzt mit dem Heimspiel gegen die Vogtländer in den Spielbetrieb ein. Ein weiterer kleiner Vorteil für Oelsnitz: Drei wichtige Akteure des Gegners dürften für dieses Duell ausfallen, während beim VSV Yves Heinig nicht dabei ist. Hinter dem Einsatz von Stephan Preußner steht ein Fragezeichen.

 
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