Mylauer Jungs holen in Berlin zwei Medaillen und Staffelgold

Manuel Zähringer ist als Deutscher Meister zum vierten Mal fürs Viking Race qualifiziert. Auch seine Vereinskameraden präsentierten sich zum Saisonhöhepunkt topfit.

Mylau/Berlin.

Bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren C und D am Wochenende im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen haben die Eisschnellläufer des TSV Vorwärts Mylau aufgetrumpft. Einmal Gold, einmal Bronze, einmal Staffelgold sowie elf persönliche Bestzeiten stehen für die Mylauer Kufenflitzer zu Buche. "Wir haben unseren Verein und das Vogtland würdig beim Saisonhöhepunkt vertreten", steht für TSV-Cheftrainer Reiner Roth fest.

Im überragendender Form zeigte sich Manuel Zähringer bei den Junioren C1. "Mit seinen Vorleistungen beim Länderkampf und dem Sieg im Deutschen Junioren-Cup durfte Manuel vorn erwartet werden. Aber die anderen schlafen auch nicht. Er hat den Meistertitel souverän erkämpft", erklärte der Trainer sichtlich zufrieden. Über 500 Meter wurde Zähringer in 40,27 s Dritter, über 1500 m (2:01,10 min), 1000 m (1:20,24 min) und 3000 m (4:20,24 min) gewann er. "Die Konkurrenz ist sprinttalentierter, Manuel dafür sehr ausgeglichen. Er hat richtig gute Zeiten erzielt", so Roth. Mit dem Meistertitel ist Manuel Zähringer zugleich zum vierten Mal in Folge für das Viking Race qualifiziert, das in 14 Tagen als inoffizielle Schüler-EM im holländischen Eislauf-Mekka Heerenveen ausgetragen wird.

Ebenfalls bei der Junioren C1 landete Jacob Seifert von TSV Vorwärts Mylau auf Platz 5. Über 500 m gelang ihm dabei in 42,61 s eine neue persönliche Bestzeit. "Er war ein bisschen erkältet und hatte deshalb bei den längeren Strecken zu knaupeln. Insgesamt hat er sich aber gut verkauft", schätzt Trainer Roth ein.

Mit Bronze schmückte sich bei den Junioren C1 sein Vereinskamerad Benjamin Derksen, der durchweg neue persönliche Bestzeiten aufstellte. Die 500 m lief er in 42,38 s, die 1500 m in 2:12,35 min, die 100 m in 1:25,01 min und die 3000 m in 4:33,01 min. "Er hat alle Kadernormen geschafft. Für mich ist das Schönste, wenn unsere Nachwuchssportler zum Saisonhöhepunkt noch einmal eine Steigerung bringen", sagt Reiner Roth. Dieses Kunststück gelang auch Johann Baron, der bei den Junioren C1 auf Platz 7 landete, auf allen vier Strecken.

Die abschließende Staffel der Junioren C bescherte den besten vier Sachsen im Sprint-Klassement, sprich den Mylauern Manuel Zähringer, Benjamin Derksen und Jacob Seifert zusammen mit Gideon Hande vom Eislauf-Verein Dresden, Gold. Sachsen II mit Johann Baron wurde, an dritter Stelle liegend, leider wegen einer überlaufenen Wechsellinie disqualifiziert.

Im Mehrkampf der Juniorinnen C1 landete Franziska Fiebrig vom TSV Vorwärts Mylau auf Platz 20. "Ihre Stärken liegen auf den langen Strecken. Sie hat ihre Sache gut gemacht. Für sie war es ein Erfolg, die Normen geschafft zu haben und bei der Deutschen Meisterschaft dabei zu sein", meint Reiner Roth. Mit ihrer Staffel kam sie auf Platz 6.

Bei den Juniorinnen D1 kam Lea Martin mit zwei persönlichen Bestleistungen (29,30 s über 300 m und 46,84 s über 500 m) auf Rang 15 ein. "Weil sie als Zwölfjährige die Normen für die 13-Jährigen erfüllt hatte, durfte sie mitlaufen. Unter den Zwölfjährigen war sie Viertbeste. Sie ist sehr sprintstark. Wir haben uns sehr über ihren Auftritt gefreut", resümierte Roth. Mit der Staffel fehlte ihr am Ende nur eine Zehntelsekunde zu Platz 3.

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