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Vor allem der Verlust des zweiten Satzes wurmte.

Foto: Harald Sulski

Nach der ersten Heimniederlage: Hängende Köpfe beim Aufsteiger

Die Drittliga-Volleyballer des VSV Oelsnitz haben das Spitzenspiel gegen den ASV Dachau 0:3 verloren. Der Trainer sieht das Resultat allerdings nicht weiter dramatisch.

Von Thomas Gräf
erschienen am 14.11.2017

Oelsnitz. Die zweite Saisonniederlage des VSV Oelsnitz war auch die erste auf eigenem Parkett. 0:3 hieß es am Samstagabend in der Sporthalle Oelsnitz im Spitzenspiel des Zweiten gegen den Dritten, den ASV Dachau. Mit dieser Niederlage ist Aufsteiger Oelsnitz auf einen immer noch bemerkenswerten dritten Platz unter den elf Mannschaften der Staffel abgerutscht.

"Ein verdienter Sieg der Dachauer. Damit ist lediglich das Normale eingetreten, mehr nicht. Wir sind nicht ganz so gut, wie es mancher vielleicht nach der Anfangseuphorie gedacht hat. Unser Ziel ist weiter der Klassenerhalt", hält VSV-Trainer Jan Pretscheck den Ball flach. "Bei einigen der Spieler ist die anfängliche Leichtigkeit ein wenig verflogen. Wir werden die Niederlage in Ruhe aufarbeiten, müssen und werden unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen. Gegen die Topteams wie Gotha und Dachau müssten wir schon das Optimum herausholen, um eine Chance zu haben, was heute nicht geklappt hat."

Das Spiel vor 440 Zuschauern lief, wie es Pretscheck vorausgeahnt hatte. Der Trainerfuchs hatte die kraftvollen Aufgaben der Dachauer als deren gefährlichste Waffe ausgemacht. Und genau mit der schlugen die Bayern zu und bereiteten den Vogtländern richtig Probleme. Beim 6:5 gingen die Gäste erstmals in Führung. Auch wenn die Oelsnitzer zwischenzeitlich 11:10 vorn lagen, brachte Dachau in der Folge fast jeden Oelsnitzer Angriffsschlag zurück und die Führung nach Hause. 22:25 gab der VSV den ersten Satz dieser Spielzeit in eigener Halle ab.

Der zweite Spielabschnitt wurde jedoch zum Krimi. Nach einer 7:5-Führung machten die Sperken kaum mehr einen Punkt, lagen schließlich ganze acht Zähler hinten. Doch irgendwie hatten die Dachauer nach ihrer 19:11-Führung den Satz im Kopf bereits als gewonnen abgehakt. Denn nach einer Auszeit nahm Oelsnitz den Kampf an und glich zum 19:19 aus. Während die Halle tobte, schaukelten sich beide Teams in ein dramatisches Finale hoch, in dem der VSV gleich drei Satzbälle vergab und letztlich 29:31 unterlag.

Auch wenn sich die Oelsnitzer nicht aufgaben, war doch im dritten Satz eine gewisse Ernüchterung zu spüren. Immerhin führten die Hausherren anfangs 8:7. Danach erreichte Oelsnitz noch einige Male das Unentschieden (11:11, 13:13, 18:18), doch der VSV machte nun einfach zu viele Fehler. Diese Geschenke nahmen die Dachauer gerne an. Sie zogen mit drei, vier Zählern davon und feierten mit einem 25:21 den Gesamtsieg.

Immerhin konnten sich die Oelsnitzer und ihr Publikum zum Abschluss noch ein Kompliment abholen: "Respekt vor Oelsnitz und diesem Publikum", lobte Dachaus Trainer Dominic von Känel. "Es macht wahnsinnig Spaß, hier Volleyball zu spielen. Und natürlich auch, hier als Erster die Punkte mitzunehmen."

Oelsnitz: Ahnert, Heymann, Hoffmann, Singer, Preußner, Claus, Sehr, J. Hanitzsch, Heinig, Schannwell, Neuber, Masur.

 
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