Ringer stellen vier Teams

Von der Bundes- bis zur Jugendliga ist die Wettkampfgemeinschaft Pausa/ Plauen in den Mannschaftsmeisterschaften vertreten. Der Aufwand hat vor allem mit dem Nachwuchs zu tun.

Pausa/Plauen.

Nach mehr als acht Monaten Pause können die Ringkampffans der Region heute Abend erstmals wieder mit der Wettkampfgemeinschaft (WKG) Pausa/Plauen am Mattenrand mitfiebern. In der Weischlitzer Turnhalle empfängt das Regionalligateam der WKG ab 19.30 Uhr den RV Eichenkranz Lugau. Nach dem überraschenden 15:15 in der Vorwoche in Gelenau dürften die Gäste gewarnt sein.

Dem Team um Trainer Roy Th0ß steht eine schwere Saison bevor. Während die WKG II in den Vorjahren immer näher an die Medaillenränge herankam, ist die Konkurrenz durch die Umstrukturierung im deutschen Ringen deutlich stärker geworden. So trifft Pausa/Plauen II jetzt unter anderem auf Greiz und Markneukirchen, die im Vorjahr auf Platz 1 und 2 der Nord-Staffel der 2.Bundesliga einkamen. Der Start in der Regionalliga ist der Wettgemeinschaft des KSV Pausa und ASV Plauen dennoch wichtig. Nur so lasse sich für den eigenen Nachwuchs die Brücke schlagen von der Jugend in den Männerbereich, sagt Silvio Hoffmann, Trainer des Bundesligateams: "Unsere Athleten können sich so je nach ihrem Level einordnen und entwickeln." Auch Ulrich Leithold, Vorsitzender des KSV Pausa, hat vor allem den Nachwuchs im Blick. "Nicht jeder schafft es bis in die höchste Kampfklasse. Wir haben mit diesem Gefüge eine Möglichkeit für unsere breite Basis geschaffen, entsprechend den Möglichkeiten und Voraussetzungen zu ringen", betont er.

Dazu gehört auch die dritte Mannschaft, die in der Landesliga auf die Matte geht. In der acht Teams starken Staffel gab es für die WKG zum Auftakt voriges Wochenende eine 13:16-Niederlage bei Greiz II. Heute sind die Ringer des Trainergespanns Bernd Steudel und Christian Bächer bei Thalheim II erneut auswärts gefordert. Der erste Heimkampf der Mannschaft, die aus Routiniers und Nachwuchsathleten besteht, steht am 2. September an.

Dann geht auch das WKG-Jugendliga-Team in der Schulturnhalle auf die Matte. In der Jugendliga Mitteldeutschland will es gegen die Konkurrenz aus Lugau/Thalheim, Weißwasser und von einem Drei-Länder-Team mit Ringern aus Leipzig, Thüringen und Sachsen-Anhalt die Meisterschaft holen.

Als letzte Mannschaft in den Saisonbetrieb einsteigen wird das Männerteam. Erst am 9. September feiert die WKG Pausa/Plauen ihre Premiere in der neu geschaffenen Bundesliga. Da die Südost-Staffel ebenso wie die beiden anderen Staffeln aus sieben Mannschaften besteht, haben die Vogtländer zum Auftakt am 2. September frei. Im ersten Kampf wartet mit Lübtheen ein bekannter Gegner. Aus der einstigen Nord-Staffel der 2. Bundesliga ist sonst nur noch Aue vertreten. Neue Gegner für die Ringer des Trainerduos Silvio Hoffmann und Denny Schulz sind Burghausen, Nürnberg, Westendorf und Hallbergmoos.

Staffelfavorit Burghausen ist am 16. September beim ersten Heimkampf der WKG zu Gast. Das Ziel der Vogtländer ist ganz klar die Qualifikation für das Achtelfinale. Um die sicher zu haben, muss die Mannschaften mindestens Fünfter in ihrer Staffel werden. Um das zu erreichen, hat sich Pausa/Plauen unter anderem mit dem Pole David Karecinski verstärkt, der zuletzt in Aalen in der 1. Bundesliga rang. Zudem wechselten vom Zweitligameister Greiz drei Sportler zur WKG.

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