Rodewisch prüft die ungeschlagenen Treuener

Beim Fußball-Vogtlandligisten Grün-Weiß Wernesgrün ist nach dem Trainerwechsel die Hoffnung zurückgekehrt. In Kottengrün stehen sich Landesklasse-Absteiger und Titelverteidiger gegenüber.

Auerbach.

Vor dem siebenten Spieltag der Fußball-Vogtlandliga sind mit Treuen und Syrau noch zwei Teams unbesiegt. Allerdings: Keines von beiden führt das Klassement an. Das tut der BSV Irfersgrün, der nach tollem Start beim seit vier Spielen sieglosen Sechsten VfB Mühltroff gastiert. Aufgrund der "schiefen" Tabelle - Irfersgrün hat ein Spiel mehr ausgetragen - belegt Aufsteiger FSV Treuen den zweiten Platz und hat Heimrecht gegen den 1. FC Rodewisch. Der konnte noch keines der bisherigen sechs Spiele gewinnen, ist aktuell Drittletzter.

Der Tabellenfünfte SC Syrau ist mit schon vier Unentschieden der Remiskönig der Liga und hat eine schwere Auswärtsaufgabe zu lösen. Er ist beim Dritten SV Fronberg Schreiersgrün zu Gast, der zu den beiden führenden Teams Tuchfühlung hält und erst eine Niederlage aufweist.

Zu den besten Fünf der Liga zählt noch der FC Werda (Rang 4), der allerdings zuletzt zweimal als Verlierer vom Rasen ging. Nun stünde beim noch erfolglosen Schlusslicht Grün-Weiß Wernesgrün (erst zwei Punkte) eine von der Papierform her leichte Aufgabe an, wäre dort jetzt nicht ein alter Fuchs der vogtländischen Fußballszene in der Trainerverantwortung. Ulrich Forner hat mit dem 4:1 im Pokalspiel gegen Wacker Plauen und dem 2:2 gegen Mühltroff einen beachtlichen Einstand hingelegt. "Wir müssen Punkte machen, egal wie und egal gegen wen", sagt Forner. "Und deshalb schenken wir auch Werda nichts, wollen gewinnen, auch wenn wir sicher spielerisch unterlegen sind. Aber wir werden uns etwas einfallen lassen." Das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, sei natürlich unglaublich schwer. "Das geht nur über Kampf, Einsatz und unbedingten Willen. Und auch taktisch müssen wir ein wenig hinzulernen", schätzt Forner ein. "Aber es nicht unmöglich, zumal ja der eine oder andere Konkurrent unter seinen Möglichkeiten spielt."

Dies trifft zum Beispiel auf den Vorletzten SG Rotschau zu. Der Fünfte der Vorsaison konnte auch noch keinen Dreier einfahren und erwartet nun den 1. FC Wacker Plauen (Platz 11). Die Plauener waren zumindest schon einmal siegreich, müssen aber nach drei Niederlagen in Folge nun langsam mal nachlegen, um aus dem Keller zu kommen.

Wie die Rotschauer sind auch der SV Kottengrün und die SG Neustadt in für sie vorher nicht erwarteten Regionen der Tabelle gelandet. Am Sonntag stehen sich der Siebente und der Neunte in Kottengrün gegenüber. Dem Sieger der Begegnung winkt der Sprung ins obere Tabellendrittel.

Im Mittelfeld haben sich die VfB der Liga angesiedelt. Mühltroff liegt auf Platz 6, Auerbach II auf Rang 8 und Lengenfeld auf Rang 10, zwei Punkte hinter Mühltroff und Auerbach zurück. Lengenfeld ist am Sonntag Gastgeber für Auerbach II. Die Lengenfelder haben nur eines der vergangenen vier Spiele verloren, die Auerbacher liegen mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen genau im Durchschnitt.

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