Ansporn für kommende Wettkämpfe

Im Leistungsvergleich mit der süddeutschen Elite haben die Zwickauer Synchronschwimmerinnen wertvolle Erfahrungen sammeln können. Zu einem Platz auf dem Podium reichte es jedoch nicht.

Zwickau.

Anmut, Grazie, Körperbeherrschung, exakte Abstimmung im Team und eine effiziente Atemtechnik waren bei den süddeutschen Altersklassenmeisterschaften im Synchronschwimmen gefragt, bei denen von Freitag bis Sonntag 133 Teilnehmerinnen im Alter von zwölf bis 25 Jahren von 14Vereinen aus Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen in der Glück-auf-Schwimmhalle Zwickau um die Medaillen wetteiferten.

Der Ausrichter 1. SC Flamingo war mit elf jungen Damen vertreten, Ortsrivale SV Zwickau von 1904 mit sechs Starterinnen. Podestplätze für die Muldestädterinnen gab es zwar keine, aber immerhin zwei 4. Plätze - durch Landesmeisterin Giulina Pampel im Solo der Altersklasse A (107,452 Punkte) und Lisa Marie Komar/Magdalena Berger (alle SV 04) im Duett der AK B (107,452).

Eine Ausbeute von sieben Finalteilnahmen konnte der 1. SC Flamingo vorweisen. "Unsere Mädchen haben besonders in der Pflicht ihr Leistungsvermögen nachgewiesen. Die Altersklasse C zeigte eine deutliche positive Entwicklung. Sie kamen mit den neuen Pflichtfiguren schon gut zurecht", kommentierte der Vereinsvorsitzende, Rolf Windisch. Im Solo der AK C belegte Sachsenmeisterin Lena Findeklee den 10. Platz (110,551). Hinter Joann Niedelhoff vom SV 04 (108,740), in der Pflicht als beste Ostdeutsche auf Platz 14 von insgesamt 73 Starterinnen, landete Lenas Vereinskollegin Amelie Ungethüm auf Rang 12 (103,625). In der AK B erreichte Lina- Marie Möckel mit ihrem Solo den 12. Platz (104,834). Mit zwei Paaren war der Ausrichter im Duett-Finale der AK C vertreten: Farina Horn und Amelie Ungethüm (103,217) wurden Siebente, Luise Wehner und Linda Weis (102,653) Achte. Ebenfalls den 8. Platz erreichten die Flamingos mit der Gruppe der AK C (99,542). Den krönenden Abschluss stellte die Freie Kombination dar. Der SV 04 präsentierte eine sehr gut geschwommene Kür. Die 53,667 Punkte reichten allerdings hinter dem PSV Dresden nur zum 6.Platz. Die Enttäuschung war den Mädels ins Gesicht geschrieben. Dass man dabei den Zwickauer Lokalrivalen (53,100) hinter sich lassen konnte, war da nur ein schwacher Trost.

Auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt worden, so stellte der dreitägige Wettkampf für die Muldestädterinnen, die sich mit den Besten aus Süddeutschland messen und der amtierenden Deutschen Meisterin zuschauen durften, eine wertvolle Erfahrung dar. Die Ergebnisse sind auf alle Fälle ein Ansporn, noch fleißiger und intensiver zu trainieren. Am kommenden Wochenende findet für die Masters, Junioren und die Jugend A/B ein Trainingslager auf dem Rabenberg statt. Das dient der Vorbereitung auf die offenen sächsischen Meisterschaften am 17.Juni. Frisch motiviert wollen die Mädchen dort an ihren Küren feilen, um sie im Wettkampf möglichst perfekt darbieten zu können.

Der nächste Höhepunkt sind die deutschen Altersklassenmeisterschaften, die vom 4. bis 6. Mai in Remscheid ausgetragen werden.


Deutsche Meisterin gewinnt

Überragende Athletin der Titelkämpfe war Marlene Bojer (25) von den Isarnixen München. Die amtierende Deutsche Meisterin gewann als Einzelstarterin die Technische (76,062 Punkte) und die Freie Kür (78,867) im Solo der Juniorinnen sowie zusammen mit ihrer Partnerin Daniela Reinhard auch die Technische (77,774) und die Freie Kür (79,933) im Duett.

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