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Fabienne Kracht, die am vergangenen Sonnabend das 300. BSV-Saisontor erzielt hat, hebt ab zum Wurf aufs Tor der TG Nürtingen. Szene aus dem Auswärtsspiel am 28. Januar 2017, in dem Zwickau mit 33:36 unterlag.

Foto: imago sportfotodienst

BSV will mit einem Kraftakt zwei Punkte einfahren

Eine wegweisende Partie steht für die Handball- Damen aus Zwickau gegen Nürtingen an. Dafür muss die Abwehr verbessert werden. Bislang ist sie die Schießbude der Liga.

Von Reiner Thümmler
erschienen am 12.01.2018

Zwickau. Vor einem enorm wichtigen Heimspiel stehen die Frauen des BSV Sachsen in der 2. Handball-Bundesliga. Die auf einen Abstiegsplatz stehenden Zwickauerinnen (5:19 Punkte) treffen in Neuplanitz auf dem Neunten, TG Nürtingen (11:13). Das 13. Saisonspiel ist umso bedeutungsvoller, da die BSV-Mädels danach gleich drei schwere Auswärtspartien (in Trier, bei den Kurpfalz Bären-Ketsch und beim Aufsteiger Kirchhof) bestreiten müssen.

Gegen die Gäste aus der Region Stuttgart muss für den BSV ein Sieg her. Nur dann darf man sich weiter eine reelle Chance auf den Klassenerhalt machen. Das Team von Trainer Corina Cupcea sollte hoffnungsvoll dem letzten Heimspiel der ersten Halbserie 2017/18 entgegengehen. Denn Nürtingen ist bislang so etwas wie ein Lieblingsgegner des BSV: Vier Siege in vier Spielen stehen zu Buche. In der vergangenen Saison konnten Silvia Sajbidor und Co. zweimal gegen die Mannschaft aus Baden-Württemberg gewinnen. Dem 28:25-Sieg in Zwickau folgte ein 36:33-Auswärtserfolg. Zudem gelang Nürtingen in der laufenden Saison auswärts noch nicht viel Zählbares: In sechs Partien gab es nur einen Sieg in Mainz.

"Zwei Punkte sind unbedingt Pflicht. Handballerisch muss die Abwehr und der Druck aus dem Rück- raum besser werden. Der Kopf muss auch mitmachen. Dort haben wir das größte Problem. Wir haben in dieser Woche noch mehr Druck im Training gemacht, um eine richtige Balance zu finden", sagte BSV-Trainerin Corina Cupcea. Die Abwehr ist mit dem ligaweiten Negativrekord von 377 Gegentreffern bislang das Sorgenkind ihres Teams. Während sich die beiden Langzeitverletzten Marcella Splechtova und Magda Bosneac im Aufbautraining befinden, gibt es bei zwei Spielerinnen noch ein Fragezeichen. "Stefanie Hopp hat sich in Mainz beim Abstützen den rechten Ellenbogen verletzt. Sie konnte in dieser Woche nicht trainieren. Ihr Einsatz ist deshalb fraglich", so BSV-Co-Trainer David Gerber. Ob die Rückraumspielerin Petra Nagy (Verletzung am rechten Daumen) mitwirken kann, steht auch noch nicht fest.

Anwurf: am Samstag, 17 Uhr in der Sporthalle Neuplanitz, Dortmunder Str. 7 A.

 
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