Der legendäre "Schottentod" feiert heute seinen 65.

Vor 38 Jahren hat Ludwig Blank gegen Glasgow zwei denkwürdige Tore erzielt - Danach hatte er einen Spitznamen

Zwickau.

Für Zwickauer Fußballfans ist er eine lebende Legende: Ludwig Blank, der aus Rodewisch stammende Fußballer, kam mit 21Jahren von Blau-Weiß Reichenbach zur BSG Sachsenring. Heute wird er 65 Jahre alt.

Der Vogtländer gehörte von 1971 bis 1979 dem Zwickauer Oberligateam an. In diese Zeit fällt auch der dritte Pokalsieg, als er im denkwürdigen Endspiel am 14. Juni 1975 gegen Dynamo Dresden beim 6:5-Erfolg nach Elfmeterschießen mit dabei war. Im Europapokal der Pokalsieger schoss "Lugi" gegen Celtic Glasgow zwei ganz wichtige Tore. In der schottischen Hauptstadt gelang ihm kurz vor Ende der Partie der Ausgleichstreffer (89.), und im Rückspiel war er vor 40.000 Zuschauern an der Halde schon in der fünften Minute erfolgreich. Es war das Goldene Tor. Danach bekam er seinen Spitznamen "Schottentod".

In den Europapokalspielen gegen Panathinaikos Athen, AC Florenz, Celtic Glasgow und RSC Anderlecht kam der stets unberechenbare Rechtsaußen sechsmal zum Einsatz und war eine wichtige Stütze seiner Zwickauer Mannschaft. Nach seinem Abschied bei Sachsenring spielte "Lugi" noch bis 1983 beim starken DDR-Ligisten BSG Motor Werdau. (rr)

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