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Die zweite Damenmannschaft von Fortschritt Lichtenstein konnte am Wochenende beim Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Dresden jubeln.

Foto: Markus Pfeifer

Junge Mannschaft ist auf gutem Weg

Die beiden Damenteams von Fortschritt Lichtenstein sind Neulinge in ihren Volleyballligen. Bei der zweiten Mannschaft läuft es besser.

Von Markus Pfeifer
erschienen am 06.12.2017

Lichtenstein. Für die beiden Volleyball-Damenmannschaften von Fortschritt Lichtenstein fällt die Bilanz nach Abschluss der Hinrunde unterschiedlich aus. Während die zweite Mannschaft als Aufsteiger in der Sachsenliga fleißig Punkte sammelte, gelang dies der ersten Vertretung, die ebenfalls aufgestiegen war und in der Regionalliga spielt, nur zu Saisonbeginn.

Die Reserve beendete die Hinrunde mit einem hart erkämpften 3:2-Heimerfolg gegen eine körperlich überlegene und deutlich erfahrenere Gästevertretung vom Dresdner SC II, die mit 19 Punkten als Tabellenzweiter um den Titel mitspielt. Lichtenstein ist mit 12 Zählern Vierter. "Wir haben auf jeden Fall gezeigt, dass es richtig war, aufzusteigen. Die Mannschaft gehört in die Sachsenliga", sagt Trainerin Michaela Thees. Die Entscheidung war nicht leicht gefallen, da schon im Vorfeld klar war, dass mehrere Spielerinnen des Vorjahres nicht mehr zur Verfügung stehen und die Personalsituation stets angespannt ist. So bekam ein junges Team, in dem die Mehrzahl der Spielerinnen 16 oder 17 Jahre alt ist, sogar regelmäßig Verstärkung von noch jüngeren Talenten. Im letzten Spiel gegen Dresden zeigten die Lichtensteinerinnen nicht nur, dass sie sich konditionell verbessert haben, sondern auch in Sachen Nervenstärke. "Natürlich fehlt dem Team aber manchmal noch die Konstanz. Einige Spielerinnen lassen sich zu schnell runterziehen", sieht die motivierte Trainerin Michaela Thees aber durchaus noch Baustellen. In Sachen Spieltempo, Technik, Annahmesicherheit oder Druck in den Aufschlägen war ihr Team den meisten Kontrahenten in der Sachsenliga mindestens ebenbürtig.

Bei der ersten Damenmannschaft in der Regionalliga war zuletzt eher das Gegenteil der Fall. "Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen den Leistungen im Training und in den Spielen", sagt Trainer Sascha Grieshammer, der mit seinen Damen nach einem guten Auftakt sieben Niederlagen in Serie kassierte und Schlusslicht der Liga ist. Auch ihm war vor Saisonbeginn klar, dass es nicht leicht wird.

Der Wechsel aus der kleineren Halle der Kleistschule ins große Sportzentrum sorgt für unterschiedliche Trainings- und Spielbedingungen. Veränderungen auf der Zuspielerposition brachten immer wieder Abstimmungsprobleme, und als dann auch noch Stammlibera Romy Burghardt verletzt ausfiel und noch längere Zeit fehlen wird, wurde die Annahme noch unsicherer. "Wir sind für die Gegner sehr leicht ausrechenbar. Oft brauchen sie auch nur darauf zu warten, dass wir einen Fehler machen", klagt Sascha Grieshammer.

 
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