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Rostislav Bruna gehört mit seinen 33 Jahren zu den erfahrenen Leuten im HC-Team.

Foto: Andreas KretschelBild 1 / 2

Neuer Physiotherapeut begleitet HC-Team zu einer harten Partie

In der Handball-Oberliga ist die Mannschaft aus Glauchau und Meerane noch sieglos. Das soll sich morgen Abend ändern.

Von Holger Frenzel
erschienen am 13.10.2017

Glauchau/Meerane. Maximilian Kleber kümmert sich künftig um die müden Muskeln und die lädierten Bänder bei den Spielern des Handball-Oberligisten HC Glauchau/Meerane. Der 29-jährige Physiotherapeut wird im Auswärtsspiel bei der SG Pirna/Heidenau erstmals mit auf der Bank sitzen.

In den letzten Wochen war das HC-Team ohne medizinische Unterstützung unterwegs. Die bisherige Physiotherapeutin Claudia Schmidt hörte nach der Saison 2016/17 auf, weil ihr laut Verein die Zeit für die Aufgabe gefehlt habe.

"Die Stimmung im Team wirkt sehr familiär. Ich bin gut aufgenommen worden", sagt Maximilian Kleber, der aus Werdau kommt und seit 2013 einen Bachelor-Abschluss in der Tasche hat. Seit zwei Jahren gehört der Physiotherapeut zur medizinischen Abteilung des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau. Die zusätzliche Aufgabe beim HC Glauchau/Meerane sei möglich, da die Puckjäger meist freitags und sonntags spielen. "Damit ist der Samstag für den Handball frei", sagt Kleber, der sich in seiner knappen Freizeit beim Laufen und Schwimmen selbst fit hält.

In der Sonnenstein-Sporthalle kommt es morgen, ab 19.30 Uhr, zu einem Duell zwischen zwei Kellerkindern: Die SG Pirna/Heidenau steht mit 2:6 Punkten auf dem zwölften Platz. Die Gäste aus Glauchau und Meerane haben 0:8 Punkte auf dem Konto und als Schlusslicht die "rote Laterne" in der Kabine hängen. Sie soll nun endlich ausgeknipst werden. "Wir wollen zwei Punkte holen und den letzten Platz verlassen. Das wird aber kein Spaziergang", sagt Trainer Robert Flämmich. Er erwartet ein hartes und körperbetontes Spiel. Damit gibt es wahrscheinlich auch schon für den Physiotherapeut etwas Arbeit.

Mut macht den HC-Verantwortlichen die Leistung beim 34:27 (16:13)-Sieg in der Pokal-Qualifikationsrunde gegen die HSG Freiberg. In der Partie übernahmen vor allem die tschechischen Routiniers David Kylisek und Rostislav Bruna die zugedachten Führungsrollen. In einer ähnlichen Verfassung muss sich das Duo auch in Pirna präsentieren - vor allem in engen Phasen. Das macht auch Robert Flämmich deutlich: "Dann müssen sie das Heft in die Hand nehmen und auch mal eine Situation mit einer Einzelleistung erfolgreich lösen."

Mit Blick auf die Personalsituation lässt sich Robert Flämmich - wie schon in den letzten Wochen - nicht wirklich in die Karten schauen. "Einige Akteure sind leicht angeschlagen. Wir müssen abwarten, wie sich die Situation entwickelt", sagt der Coach. Lukas Zauber plagte sich zuletzt mit einem Infekt herum und musste das Training am Dienstagabend abbrechen. Tobias Piller absolviert nach einer Verletzung am Sprunggelenk nur ein reduziertes Pensum.

 
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