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Toni Wachsmuth durfte gegen Meppen bloß zuschauen. Doch er hat Verständnis für die Entscheidung von Torsten Ziegner.

Foto: Ralph Koehler/propictureBild 1 / 2

Toni Wachsmuth beansprucht keinen Bonus beim FSV Zwickau

Der Fußball-Drittligist kann personell derzeit aus dem Vollen schöpfen. Da müssen auch namhafte Spieler draußen bleiben.

Von Gerd Daßler
erschienen am 13.02.2018

Zwickau. Das Spiel war gut, das Punktekonto erhielt aber keinen Zuwachs. Der FSV Zwickau war gegen Meppen die bessere Mannschaft, verlor aber am Ende mit 0:1, weil die Gäste einer ihrer wenigen Angriffe erfolgreich abschlossen und die Platzherren an der eigenen unzureichenden Effektivität scheiterten.

Toni Wachsmuth litt auf der Reservebank mit der Mannschaft. "Der Einsatz und die Leistung haben gestimmt, es fehlten nur die präzisen Abschlüsse, die uns eine Woche zuvor in Erfurt so ausgezeichnet haben", resümierte der Kapitän. Nachdem Wachsmuth beim vorletzten Heimspiel gegen Großaspach (2:0) eine Gelbsperre abbrummte, musste er gegen Meppen zum zweiten Mal in Folge das Dasein eines Reservespielers fristen. So sei das im Fußball, dass Verdienste nicht lange zählen, sagt Wachsmuth, hat aber Verständnis für die Entscheidung von Torsten Ziegner: "Nico und Jonas haben gegen Großaspach und in Erfurt einen tollen Job gemacht und in der Innenverteidigung gut mit einander harmoniert. Warum sollte der Trainer etwas ändern?"

Antonitsch und Acquistapace überzeugten auch gegen Meppen, und so könnte es sein, dass Wachsmuth in Würzburg erneut auf der Bank sitzt. Einen Bonus hat der Kapitän beim Trainer nicht. "Den will ich auch nicht. Ich will mit Leistung überzeugen", stellt Wachsmuth klar. "Wenn alle gesund sind, stehen aktuell 22 Feldspieler im Kader. Alle kämpfen darum, in der ersten Elf zu stehen. Für dieses Ziel arbeitet jeder Einzelne hart. So muss es auch sein, wenn man als Mannschaft Erfolg haben will. Dieser Konkurrenzkampf bringt uns vorwärts", erklärt der 31-Jährige. Der gute spielerische Auftritt gegen Meppen sei die Bestätigung dafür. "Wenn wir in den nächsten Spielen daran anknüpfen können, werden wir auch die nötigen Tore erzielen", so Wachsmuth.

Ziegner erklärt, dass er kein Problem damit habe, den Kapitän auch mal in der Warteschleife zu lassen. Es sei für einen Trainer gut, wenn er die Auswahl habe: "Es ist nicht wichtig, wer spielt, denn die Mannschaft und der Erfolg für das Team stehen über allem. Der ,Wachser' hat das gegen Meppen akzeptiert, dass er nicht in der Startelf stand, weil es zuvor gut lief. Nach dem 0:1 musste ich offensive Leute einwechseln. Auch wenn Toni Wachsmuth mal nicht spielt, nimmt er eine wichtige Führungsrolle im Team ein."

Ziegner konnte gegen Meppen bis auf den gesperrten Nils Miatke personell aus dem Vollen schöpfen, konnte es sich leisten, Spieler wie Ronny Garbuschewski, Sinan Tekerci oder Christian Mauersberger auf die Tribüne zu verbannen. "Wenn alle gesund sind, haben wir 22 Feldspieler im Kader. Da muss jeder Vollgas geben, wenn er spielen will", muss sich auch Davy Frick der neuen Situation stellen. Der dienstälteste FSV-Kicker bekam während seiner Sperre den Neuzugang Jan Washausen vor die Nase gesetzt, der sofort als Volltreffer einschlug. "Ich bin keiner, der für Unruhe sorgt, wenn er mal auf der Bank sitzt. Mit ,Wasi' ist ein sehr guter Mann dazugekommen. Der Konkurrenzkampf spornt mich an", betonte Frick und ließ nach seiner Einwechslung (für Anthony Barylla) sofort Taten folgen, als er mit einem Volleyknaller den Meppener Schlussmann Eric Domaschke (früher RB Leipzig) zu einer Glanzparade zwang.

 
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