Ziel in Belgien: Sprung ins Finale

Motorsport: 70 Fahrer aus 20 Ländern stehen an der Startlinie

Hohenstein-Ernstthal.

Toni und Falk Tschentscher sind derzeit viel auf Reisen. Das hat nichts mit Urlaub zu tun, sondern eher mit Wettkampfstress. Vergangenes Wochenende waren der 17-jährige Kartrennfahrer sowie sein Vater und Betreuer in Kerpen bei den gesamtdeutschen Meisterschaften. Toni fuhr dort allen davon. An diesem Wochenende fährt Toni Tschentscher bei den internationalen deutschen Meisterschaften im belgischen Genk.

Dort steht er mit 70 Fahrern aus 20 Ländern in der Klasse KZ 2 Schaltkart an der Startlinie. Darunter sind nur neun aus Deutschland. "Das ist mit einer Weltmeisterschaft zu vergleichen", sagt Falk Tschentscher. Es wird also mächtig zur Sache gehen. "Die KZ 2 ist die Königsklasse. Aufgrund ihrer PS-Zahl und des geringen Gewichts beschleunigen die Karts schneller, als ein Formel 1-Bolid", vergleicht Falk Tschentscher.

In dieser Serie lief es bisher nicht so gut für den Hohenstein-Ernstthaler. Die Finalteilnahme ist jedes Mal sein Ziel. Dafür muss er unter die besten 34 Fahrer kommen. "Das wird in Genk richtig stressig", ist sich Toni Tschentscher sicher. Vor dem Hohenstein-Ernstthaler steht in der Tat ein Marathonprogramm. Zwei Trainingsläufe und vier Qualifikationsrennen gehen dem Finale voraus.

Beim letzten Wettkampf im bayerischen Ampfing hat Toni Tschentscher das Finale verpasst. In der letzten Kurve vor der Zieldurchfahrt büßte er den entscheidenden Platz ein. Als 35. war er zum Zuschauen verurteilt. "Mit dem Selbstbewusstsein von Kerpen im Rücken sollte das nicht noch einmal passieren", hofft Falk Tschentscher.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...