Zweimal Jonas: Der FSV Zwickau lässt sie nicht los

Ein Rückkehrer und ein "Aufsteiger" dokumentieren, dass die Chemie in der Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner stimmt.

Zwickau.

"Einmal FSV immer FSV", dieser Leitspruch gilt für Jonas Nietfeld. Der Stürmer, der am kommenden Montag seinen 24. Geburtstag feiert, hat den Verein im vergangenen Sommer verlassen, doch so richtig los kommt er von Zwickau nicht. "Ich hatte eine tolle Zeit beim FSV und war Bestandteil einer großartigen Mannschaft. Ich bin schweren Herzens gegangen, wollte aber persönlich den nächsten Schritt in meiner Karriere tun und die Chance nutzen, in der Zweiten Bundesliga zu spielen", erklärt Nietfeld seinen Abgang.

Seit Juli 2017 schnürt der Zwickauer Aufstiegsheld seine Fußballschuhe für den SSV Jahn Regensburg und nimmt mit seinem neuen Arbeitgeber den achten Tabellenrang in der Zweiten Liga ein. "Das liegt über unseren Erwartungen. Wir müssen aber weiterhin in jedem Spiel Vollgas geben, um in der Liga zu bleiben", sagt Nietfeld. Neben Regensburg hat er auch seinen alten Verein weiter im Fokus. "Ich informiere mich nach meinen Spielen immer sofort, wie Zwickau gespielt hat und sehe mir auch jede mögliche Aufzeichnung über den FSV an. Mit einigen Spielern stehe ich noch in telefonischem Kontakt", so Nietfeld. Große Stücke hält er auf seinen einstigen Trainer beim FSV: "Torsten Ziegner und sein Team haben mich weiter gebracht, mir den Sprung in die Zweite Liga ermöglicht und auch von Ronny König habe ich viel gelernt."

Seine Verbundenheit zum FSV dokumentierte Nietfeld mit der Anwesenheit beim ZEV-Hallenmasters in der Zwickauer Stadthalle. Es sei schön gewesen, die einstigen Weggefährten mal wieder zu treffen. "Besonders gefreut habe ich mich auch, dass Jonas Acquistapace wieder da ist. Er ist ein richtig guter Innenverteidiger und ein feiner Typ, der dieser Mannschaft helfen wird", sagt Nietfeld über seinen Namensvetter.

Jonas Acquistapace freut sich, dass Nietfeld seinen Weg in der zweiten Bundesliga geht: "Mit Fleiß und Ehrgeiz hat er seine Chance genutzt. Ich will meine neue Chance beim FSV Zwickau nutzen." Immerhin kann Acquistapace auch auf 69 Zweitliga-Spiele für den VfL Bochum und sechs Einsätze für Omonia Nikosia in der Europa League verweisen. "Das ist Schnee von gestern. Jetzt konzentriere ich mich voll auf meine neue Aufgabe in Zwickau und will mit der Mannschaft in der dritten Liga bleiben", sagt der 1,90 Meter große Innenverteidiger, dessen italienische Vorfahren bereits im 18. Jahrhundert in Deutschland einwanderten. "Daher stammt der hierzulande ungewöhnliche Name", erläutert der im westfälischen Hamm geborene Kicker. Er sei optimistisch, dass er beim FSV den Sprung zum Stammspieler schaffe und wolle an seine guten Leistungen des Vorjahres anknüpfen. "Torsten Ziegner weiß genau, wie ich ticke und wird mich wieder in die richtige Form bringen", sagt Acquistapace. Ziegner setzt große Hoffnungen in den Defensiv-Spezialisten: "Jonas ist als Innenverteidiger geholt worden, der sich nicht hinten anstellt. Er wird uns helfen, die Abwehr zu stabilisieren und den Klassenerhalt zu schaffen."

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