Vor Formel-1-Auftakt: Ex-Fahrer verklagt Sauber

Der in finanziellen Turbulenzen steckende Traditionsrennstall Sauber bekommt unmittelbar vor dem Saisonauftakt der Formel 1 in Australien (15. März) erneut juristischen Ärger. Der ehemalige Testfahrer der Schweizer, Giedo van der Garde (29), pocht auf seinen Einsatz in Melbourne. Ein Cockpit sei ihm in der Vorsaison vertraglich zugesichert worden.

Ein Schiedsgericht in der Schweiz gab van der Garde bereits Recht. Nun hat der Niederländer vor dem Obersten Bundesgericht in Melbourne ein Eilverfahren erwirkt. Am kommenden Montag soll Richter Clyde Croft über den Streitfall entscheiden. Sauber hatte in der Vorsaison Felipe Nasr (22, Brasilien) und den Schweden Marcus Ericsson (24) als Stammpiloten nominiert. Die beiden so genannten Paydriver garantieren dem klammen Rennstall über Sponsoren Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich. Schon Adrian Sutil (32, Gräfelfing) hatte deshalb sein Sauber-Cockpit verloren.

"Da diese Angelegenheit vor Gericht liegt, wäre es unangemessen, sich über Details des laufenden Verfahrens zu äußern", sagte Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn (43) zu dem Verfahren: "Wir werden jedoch alle notwendigen Schritte ergreifen, um unsere Firma, diesen Rennstall sowie unsere Interessen zu schützen." Van der Garde fuhr 2013 für Caterham in der Formel 1 und war vergangene Saison Testfahrer für Sauber.

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