Nebelhorn Trophy: Silber für Eistänzer

Vor heimischem Publikum haben die deutschen Eistänzer Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi bei der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf einen erfolgreichen Saisoneinstand gefeiert. Die deutschen Meister und EM-Siebten gewannen die Silbermedaille mit 137,66 Punkten. Das Eiskunstlauf-Paar, das am Leistungszentrum in Oberstdorf trainiert, musste sich nur den US-Amerikanern Madison Hubbell und Zachary Donohue (139,01) geschlagen geben. Sarah Hecken aus Mannheim verpasste dagegen bei den Damen nach einer schwachen Kür als Sechste das Podium.

"Wir sind mit unserer Romeo-und-Julia-Kür recht zufrieden. Wir haben keinen Fehler gemacht, aber ein bisschen können wir natürlich noch zulegen", sagte die in Moskau geborene Nelli Zhiganshina nach der ersten Medaille für die Deutsche Eislauf-Union (DEU) beim diesjährigen Saisonauftakt in Oberstdorf.

Die deutsche Meisterin Hecken enttäuschte dagegen. Nach dem Kurzprogramm hatte die 18-Jährige noch auf Platz drei gelegen. "Heute war nicht mein Tag, man kann nicht immer gut sein. Aber ich weiß, dass ich bis zu meinem nächsten Wettbewerb in Kanada in einem Monat weiter arbeiten muss", sagte Hecken, die bei drei Dreifachsprüngen gepatzt hatte.

Den Sieg im Oberallgäu sicherte sich die US-Amerikanerin Mirai Nagasu mit großem Abstand. Die Kalifornierin mit japanischen Eltern stand die Dreifachsprünge sicher und patzte nur bei einer Sprungkombination. Die zweite deutsche Teilnehmerin Nathalie Weinzierl (Mannheim) lief eine gute Kür und wurde Zehnte.

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