Mit Optimismus unterwegs zu nationalen Titelkämpfen

Rennrodeln ist derzeit in aller Munde. Nicht nur wegen Felix Loch und seiner Panne bei Olympia. Der Nachwuchs aber sorgt in mehreren Altersklassen für zufriedene Gesichter.

Königssee.

Mit laut Trainer Torsten Wustlich "sensationellen Ergebnissen" sind die A-Jugend-Rodler des Stützpunkts Oberwiesenthal Richtung Altenberg gestartet, wo diese Woche die deutsche Meisterschaft ausgefahren wird. Entsprechend optimistisch gehen sie auf ihre Heimbahn, haben sie doch eben erst in Königssee die Rennen um den Jugendpokal recht deutlich dominiert. Alle vier Schützlinge von Wustlich landeten auf dem Podest. Zufrieden waren die Verantwortlichen aber auch mit den B-Jugendlichen.

Als "saustark" bezeichnete der Trainer die Auftritte der Erzgebirger in Königssee. Florian Müller, der sich diesmal mit den B-Junioren in der Eisrinne duellierte, konnte nach seinem Gesamtweltcupsieg bei den A-Jugendlichen auch diesmal als Erster über die Ziellinie preschen. Für den Buchholzer sicher eine Genugtuung in der Eisarena am Watzmann, nachdem er zu Saisonbeginn die Weltcup-Qualifikation für die Juniorenklasse verpasst hatte. Für ein Achtungszeichen sorgten dann Timon Grancagnolo und Pascal Kunze. Das Duo, das zwei Jahrgänge jünger als Müller ist, sprang sofort in die Bresche und sahnte die Ränge 1 und 2 im Berchtesgadener Land ab. Und im Feld der Juniorinnen B ergänzte Isabell Richter das Oberwiesenthaler Top-Abschneiden mit Platz 3. "Die Trainingsläufe waren in Ordnung, unsere Zeiten in Altenberg okay. Ich bin optimistisch, dass es zu den Rennen am Mittwoch, wenn es um die Medaillen der deutschen Titelkämpfe geht, ähnlich gut läuft", so Wustlich gestern.

Ihre Hauptwettkämpfe haben die B-Jugend-Rennschlittensportler des Bundesstützpunktes am Fichtelberg bereits absolviert. Zum Jugendcup in Winterberg belegte Markus Arnold Platz 4, Hans Fritzsch erfuhr sich den 6. Rang unter 24 Startern. Bei den Mädchen gab es Platz 3 für Lina-Malin Schmid und Rang 5 für Melina Fischer. "Hinzu kam eine Siegleistung in der Disziplin Doppelsitzer durch Markus Arnold. Er gewann diese mit einem Partner aus Altenberg", so Trainer Wilfried Jüchert. Rang 2 erkämpften Schmid und Fritzsch im Teamwettbewerb.

"Unsere letzte Station war dann Oberhof mit der deutschen Meisterschaft. Für Einzelmedaillen fehlte ein Quäntchen Glück", so Jüchert. Erst erwischte es Arnold (5.), dann Fritzsch (7.), noch schlimmer aber Schmid. "Lina-Malin lag nach dem ersten Lauf auf Silberkurs. Nach einem kleinen Patzer in Durchgang zwei am Start erreichte sie nur den undankbaren 4. Platz." So blieb Bronze im Doppel für Markus Arnold die einzige Medaille.

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