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Verteidiger Alex Roach ist ein Unsicherheitsfaktor in der Abwehr. Er stand in Dresden bei drei Gegentreffern auf dem Eis. Foto: Andreas Kretschel

Foto: Andreas Kretschel

Nach Niederlagenserie schrillen im Sahnpark die Alarmglocken

In den letzten drei Partien hat der Eishockey-Zweitligist aus Crimmitschau keine Punkte geholt. Trainer Kim Collins findet deutliche Worte zu zwei Stammkräften.

Von Holger Frenzel
erschienen am 13.02.2018

Crimmitschau. Die Anhänger der Eispiraten Crimmitschau schauen wieder mit sorgenvoller Miene auf die Tabelle: Der zuletzt komfortable Vorsprung auf die Play-down-Ränge ist auf neun Punkte geschmolzen. Die Westsachsen, die zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert haben, müssen schnellstens zurück in die Erfolgsspur finden. Die nächste Chance gibt es bereits heute Abend im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SC Riessersee. Spielbeginn ist 20 Uhr im Kunsteisstadion im Sahnpark. "Wir müssen die Scheibe wieder häufiger zum Tor bringen", forderte Trainer Kim Collins, der gestern nach einer kurzen Einheit auf dem Eis eine lange Videoauswertung durchgeführt hat.

Erst kurzfristig soll eine Entscheidung zum Einsatz von Verteidiger Alex Roach fallen. Mit ihm ist ein Einzelgespräch in der Trainerkabine geplant. Der 24-jährige Abwehrspieler wurde vorübergehend vom DEL-Kooperationspartner Grizzlys Wolfsburg ausgeliehen. "Für uns ist Alex Roach momentan nicht die erhoffte Verstärkung", fand Kim Collins zuletzt deutliche Worte zu den Leistungen des 1,95 Meter großen und 102 Kilogramm schweren Verteidigers. Roach stand vorgestern Abend auch bei der 3:6 (2:3, 1:1, 0:2)-Niederlage im Sachsenderby bei den Eislöwen Dresden bei drei Gegentreffern auf dem Eis. Dabei hinterließ der Abwehrmann einen unglücklichen Eindruck: Vor dem dritten Eislöwen-Tor verlor er den Zweikampf hinter der Bande gegen den Ex-Crimmitschauer Alexander Höller (14.). Danach klappte die Abstimmung mit André Schietzold nicht, weshalb Steven Rupprich freistehend die 4:3-Führung für das Team aus der Landeshauptstadt erzielen konnte. Vor dem fünften Eislöwen-Tor - wieder durch Steven Rupprich - ließ sich Alex Roach in Unterzahl die Scheibe durch die Beine spielen (45.).

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Eispiraten-Stürmer Jordan Knackstedt bereits in der Kabine. Der "Goldhelm" der Gäste handelte sich in der 43. Minute eine Spieldauerstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf und Nacken ein. Er attackierte im eigenen Drittel den Eislöwen-Angreifer Martin Davidek unfair mit der Schulter. "Das war eine typische 50:50-Situation", kommentierte Kim Collins die strittige Szene. Er nannte aber auch einen Grund, warum die Partie für den Top-Scorer der Westsachsen wahrscheinlich vorzeitig beendet war: "Er hat in den letzten Monaten immer wieder mit den Referees diskutiert, genießt nun einen schlechten Ruf bei den Schiedsrichtern."

 
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