Oelsnitz steckt Pleite schnell weg

Volleyball, Regionalliga: Der VSV hat gegen den USV TU Dresden einen ungefährdetes 3:1 (25:22, 25:18; 23:25; 25:14) erzielt.

Oelsnitz.

Im zweiten Heimspiel der Saison haben die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer die Pleite der Vorwoche in Ohrdruf vergessen gemacht und den USV TU Dresden 3:1 bezwungen. Die Sperken boten den rund 210 Zuschauern ein schnelles und packendes Spiel. Die Gastgeber hatten die Partie stets unter Kontrolle. Nur im dritten Satz sorgten einige Nachlässigkeiten und Angriffsfehler für den unnötigen Satzverlust. Mit neu Punkten klettert Oelsnitz auf Rang 2 der Tabelle, punktgleich mit Staffelfavorit VG Gotha.

Die Sperken mussten auf Möckel, Schmalfuß und Mocker verzichten. Erstmals stand Neuzugang Masur in der Startformation. Er zeigte eine sehr gute Leistung, trug mit Blocks und Angriffen zum Heimerfolg bei. Anders als in der Vorwoche gelang diesmal der Start, was Selbstvertrauen schaffte. Schannwell, Singer und M. Hanitzsch wurden als Außenangreifer von Zuspieler Neuber hervorragend in Szene gesetzt und verwerteten ihre Chancen mit platzierten, harten Angriffen. Beim 5:10 nahm Gäste-Coach Petters die erste Auszeit, um seine junge Truppe zu beruhigen. Sie zeigte sich beeindruckt von der lautstarken Kulisse und konnte ihre körperliche Überlegenheit nicht aufs Feld bringen. Bei den Sperken war die Annahme um den wieder hervorragend agierenden Libero J. Hanitzsch stabil und ließ ein variantenreiches, schnelles Spiel zu. Nahezu fehlerlos punkteten sich der VSV zum 25:22-Satzsieg.

Neuber eröffnet wie oft in dieser Saison mit knallharten Sprungaufschlägen den zweiten Satz. Schnell stand mit einer 3:0-Führung die weitere Marschrichtung fest. Die Gäste wurden mit guten Aufschlägen unter Druck gesetzt. Der eigene Spielaufbau funktionierte hervorragend. Immer wieder gab es sehenswerte Angriffe der Hausherren, die jungen Elbestädter fanden nie richtig ins Spiel. Lediglich Eckelt konnte viele seiner Chancen nutzen und sein Team einigermaßen im Spiel halten. Der deutliche 25:18-Satzgewinn war der verdiente Lohn der konzentrierten Oelsnitzer Spielweise.

Dresden gab sich jedoch noch lange nicht auf, erhöhte im dritten Satz das Risiko im Aufschlag und wurden mit direkten Punktgewinnen belohnt. Oelsnitz hingegen ließ die Zügel etwas schleifen und agierte vor allem im Angriff unüberlegter und mit unnötigen Fehlern. So konnten sich die Gäste im Satzfinale absetzen und den Satz 25:23 knapp gewinnen. Roßbach bekam hier auch seine Einsatzchance und sorgte in der Annahme für Entlastung.

Im vierten Satz erstickte der VSV bei den Gästen aufkeimende Hoffnungen im Keim. Erneut starke Aufschläge von Neuber und eine deutlich reduzierte Fehlerquote im Angriff zogen den Dresdnern schnell den Zahn. Der VSV spulte nun konzentriert sein Programm ab und machte den Satz 25:14 zu.

Die Gäste konnten ihre individuellen Fähigkeiten nicht als Team in die Waagschale werfen. Die Sperken agierten sehr homogen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde der verdiente dritte Saisonsieg erspielt. In zwei Wochen geht es nun zu Aufsteiger SV Reudnitz.

VSV Oelsnitz: Damaschke, J. und M. Hanitzsch, Krug, Lange, Masur, Neuber, Roßbach, Schannwell, Simon, Singer.

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