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Die Alpin-Szene trauert um Max Burkhart

Foto: EZRA SHAW (SID-IMAGES/Getty)

Ski-Youngster Burkhart stirbt nach Trainingssturz in Kanada

erschienen am 07.12.2017

Der 17 Jahre alte Skifahrer Max Burkhart ist einen Tag nach seinem schweren Sturz in einer Abfahrt in Kanada verstorben. Den Tod des Youngsters vom SC Partenkirchen bestätigte am Mittwoch der kanadische Skiverband Alpine Canada. Burkhart war als vorletzter Läufer in der Schussfahrt in Lake Louise gestürzt, er erlag später im Krankenhaus von Calgary den Verletzungen.

"Der Deutsche Skiverband ist schwer betroffen", sagte Sprecher Ralph Eder dem SID, "die gesamte Skifamilie ist in Gedanken bei allen, die Max liebten und kannten. Zugleich sagte der DSV den Betroffenen "jegliche Unterstützung" zu. Die Eltern des tödlich Verunglückten sind vor Ort.

Burkhart gehörte keinem Kader des DSV an, sondern lediglich einem Kader des bayerischen Landesverbandes. Er war vor einiger Zeit an die bekannte Sugar Bowl Academy nach Kalifornien gewechselt, eine Art weiterführende Schule speziell für Skisportler nordwestlich der Hauptstadt Sacramento.

In Lake Louise waren an den beiden vergangenen Wochenenden Weltcup-Rennen der Männer und Frauen ausgetragen worden. In dieser Woche finden dort sogenannte FIS-Rennen sowie Rennen im Rahmen des Nordamerika-Cups (Noram Cup) statt. Für diese Rennen war Burkhart über den DSV gemeldet, allerdings als Starter der Mannschaft der Sugar Bowl Academy.

Mit der Europacup-Mannschaft des DSV, die zu den Rennen dorthin gereist war, hatte Burkhart keinen Kontakt. Allerdings zog der DSV nach dem tragischen Todesfall seine Europacup-Mannschaft unter der Leitung des ehemaligen Frauen-Weltcup-Trainers Stephan Kurz von den Rennen am Donnerstag und Freitag zurück.

"Das ist so tragisch, mir fehlen die Worte. Meine Gedanken sind bei seiner Familie", kondolierte der ehemalige Trainer des kanadischen Weltcup-Teams, Max Gartner, via Twitter.

Der Tod Burkharts erschüttert die Alpin-Szene nur wenige Wochen nach dem Drama um den Franzosen David Poisson. Der ehemalige WM-Dritte war Mitte November bei einem Sturz im Training des Abfahrtsteams im kanadischen Skigebiet Nakiska in der Provinz Alberta ums Leben gekommen.

 
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