Zurück im DSV-Kader: Miriam Neureuther macht ersten Schritt zum Comeback

Die frühere Biathletin Miriam Neureuther hat den ersten Schritt zum angestrebten Comeback im Skilanglauf gemacht. Die 27 Jahre alte Ehefrau vom Alpin-Star Felix Neureuther, die im Oktober 2017 die gemeinsame Tochter Matilda zur Welt gebracht hatte, wird in der am Dienstag vom Deutschen Skiverband (DSV) veröffentlichten Mannschaftsliste wieder im Ergänzungskader geführt, der dritthöchsten verbandsinternen Kategorie.

Neureuther, die unter ihrem Mädchennamen Gössner drei Rennen im Biathlon-Weltcup gewonnen hat, hatte als laufstarke Athletin immer wieder Gastspiele bei den Loipen-Spezialistinnen gegeben. Bei Olympia 2010 hatte sie mit der Langlauf-Staffel Silber gewonnen und ihren größten Karriereerfolg gefeiert, bei der WM 2013 war sie nur hauchdünn als Vierte an einer Medaille über 10 km Freistil vorbeigeschrammt.

Vor ihrer Schwangerschaft hatte Neureuther mehrere Winter lang im Biathlon mit Formschwäche gekämpft, auch als Folge eines Sturzes beim Radtraining, der sie den Olympiastart 2014 kostete. Ein Comeback im Biathlon hatte Neureuther ausgeschlossen. "Wenn, dann nur im Langlauf. Man muss im Biathlon mittlerweile 0/0 schießen, und das ist für mich nicht mehr möglich. Ich war noch nie die beste Schützin. Und Langlauf hat mir immer Spaß gemacht", sagte sie im Januar.

Miriam Neureuthers Ehemann Felix wird nach seinem Kreuzbandriss, der ihn den Start bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gekostet hatte, wie erwartet wieder im alpinen Olympiakader geführt. Gleiches gilt für den ebenfalls lange verletzten Ex-Weltmeister Severin Freund (zweiter Kreuzbandriss) bei den Skispringern.

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