Der letzte Vorhang fiel in Sachsen

Auf dem Territorium des heutigen Sachsens wurde das Schlusskapitel des Zweiten Weltkrieges in Europa geschrieben. Großstädte wie Dresden oder Chemnitz fielen Tage nach der Reichshauptstadt Berlin in die Hände der Alliierten. Bei Torgau an der Elbe trafen sich amerikanische und sowjetische Soldaten am 25. April, die Lücke zwischen West- und Ostfront war geschlossen. Rein militärisch gesehen war Sachsen im April und Mai 1945 allerdings nur ein Nebenkriegsschauplatz, das Ende des Deutschen Reiches faktisch längst besiegelt. Die Doppelseite widmet sich den letzten Wochen in Westsachsen, im Erzgebirge und in der Lausitz im Spiegel des Vormarschs der Amerikaner und der Roten Armee bis zur deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 - und den Folgen.

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