Auch Kinder müssen wahlberechtigt sein

Einspruch - Standpunkte zum Streiten. Unter diesem Motto veröffentlicht die "Freie Presse" heute einen Gastbeitrag von Albin Nees. Sachsens langjähriger Sozialstaatssekretär fordert ein Wahlrecht von Geburt an.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Zugereiste
    10.09.2013

    "Wir wollen nicht den Eltern mehr Stimmen geben, weil sie mehr als eine Person repräsentieren. Wir wollen jedem Kind seine eigene Stimme geben, die bis zum Erreichen der Wahlmündigkeit des Kindes stellvertretend, also treuhänderisch von den Eltern abgegeben wird. So wird deutlich, dass jeder Staatsbürger nur eine Stimme hat."

    D.h. Eltern diskutieren mit ihren Kleinst-/Kleinkindern die politische Lage, lassen diese entscheiden, was sie gerne gewählt hätten und werden dann die Kreuzel an die entsprechende Stelle machen? Albern. De Facto hätten Eltern (die sich ja dann auch noch einig sein müssten, was gerade bei Geschiedenen, ziemlich schwierig werden dürfte) damit entsprechend mehr Stimmen und damit entsprechend mehr demokratische Macht - vorausgesetzt sie gehen überhaupt zur Wahl.
    Es mag zu diskutieren sein, ob dies sinnvoll ist oder nicht, aber dann soll man nicht so herumeiern und irgendwelchen klug klingenden Schwachsinn theoretisieren.

  • 3
    0
    09.09.2013

    Der Mann hat nur zu viel von einem bekannten Getränk seiner Geburtsstadt genossen, das ist genau so sinnarm wie das aus gleicher Ecke geforderte Familienwahlrecht. Da wollen sich nur Familien-Lobbyisten, denen Gender-Mainstream eine Kampfansage an ihre antiquierten Ansichten darstellt, zusätzliche Wahlstimmen erschleichen, weil ihre Ansichten ansonsten heute eher milde belächelt werden. Familien sind heute mehr als nur Mann-Frau-Kind(er).



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