Auf dem Weg zum Welterbe

Ausgewählte Stationen zwischen 2011 und 2019

Juni 2011: Gründung des "Welterbekonvent Erzgebirge" in Marienberg mit den Mitgliedern Landkreis Mittelsachsen, Erzgebirgskreis (ab 2012 Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) sowie 35 Städten und Gemeinden des Erzgebirges

April 2012: Gemeinsame Erklärung der tschechischen Kommunen zur Zusammenarbeit bei der Nominierung auf tschechischer Seite

April 2013: Welterbekonvent in Oelsnitz/Erzgebirge mit Beschluss des 1. Welterbeantrags mit 85 Bestandteilen, 39 Elementen und über 500 Objekten; anschl. Übergabe der Nominierung an das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI); Beginn der Ressortbefassung mit abschließendem Kabinettsbeschluss

Juli 2013: Zehn Jahre Förderverein Montanregion Erzgebirge e. V. in Freiberg; In diesem Zusammenhang sagte der damalige Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, das erste Mal die Unterstützung der Sächsischen Staatsregierung zu.

Januar 2014: Übergabe des Welterbeantrags über das SMI an die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK)

Mai 2015: Gründungsversammlung des Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. in Annaberg-Buchholz (künftige Trägerstruktur des Welterbes): 3 Landkreise, 33 Städte und Gemeinden (aktuell 31 Städte und Gemeinden)

Juli 2015: Tagung des Welterbekomitees der Unesco in Bonn - gemeinsame Präsentation mit Tschechien und dem Freistaat Sachsen

April 2016:  Mitgliederversammlung in Annaberg-Buchholz mit Beschluss des Rückzugs des Welterbeantrags; Hintergrund: Icomos- Empfehlung Kleinteiligkeit der Bestandteile, Kulturlandschaftsansatz, Konzentration auf Erzbergbau

Juni 2016: Beginn der Überarbeitung des Welterbeantrags mit Hilfe der Icomos Advisory Mission; Erste Ergebnisse sind die Zusammenfassung von Bestandteilen, der Ausschluss der Steinkohle, Kaolin und Kalk sowie von Nachfolgeindustrien.

Juni 2017:  Mitgliederversammlung mit Beschluss des überarbeiteten Welterbeantrags mit nun 22 Bestandteilen, davon 17 auf sächsischer Seite, sowie über 400 Objekten; Einbindung von 18 assoziierten Objekten

Dezember 2017: Erfolgreicher "Completeness Check"; erneuter Druck des Welterbeantrags; anschl. Einreichung des überarbeiteten Welterbeantrags über das SMI an die KMK der Länder

Juni 2018: Technical Mission zum überarbeiteten Welterbeantrag (positive Einschätzung); Abschlussveranstaltung mit Vertretern der sächsischen und tschechischen Region in Annaberg-Buchholz

6. Juli 2019: 43. Sitzung des Unesco-Welterbekomitees in Baku: Das Welterbe-Komitee bestätigt um 14.39 Uhr deutscher Zeit die positive Entscheidung des Komitees.

14. September 2019:  Übergabe der offiziellen Ernennungsurkunde vom Auswärtigen Amt im Rahmen eines feierlichen Akts in Freiberg.

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