Die Kulisse der Fluss-Aue

Die Niederungen der Zschopau machen das Gelände so einzigartig

Warum nun ausgerechnet die Stadt Frankenberg den Zuschlag für die Landesgartenschau bekommen hat? Jochen Hein, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft nennt als einen Grund die zentrale Lage der Stadt. "Mittiger im Bundesland geht es nun bald nicht mehr." Die Besucher aus dem östlichen Görlitz fahren etwa 160 Kilometer bis zur Gartenschau. Vom westlichen Zipfel Plauen aus sind es knapp 100 Kilometer. "Beide Entfernungen machen es möglich, die Ausstellung an einem Tagesausflug zu besuchen", so Jochen Heinz. Ein weiterer Punkt, der für Frankenberg spricht: die einzigartige Kulisse des Naturerlebnisraums Zschopau-Aue. Die Niederung des Flusstals ist Dreh- und Angelpunkt des diesjährigen Gartenschaugeländes. Das mehr als 6,1 Hektar große Gebiet befindet sich westlich des mittelalterlichen Stadtzentrums Frankenbergs. Das Gartenschauareal kann dadurch über zwei Eingänge, am Auenweg und am Dammplatz erreicht werden.

Der Bereich südlich des Auenwegs stellt den Kernbereich des zukünftigen Parks und Naturerlebnisraums dar. Hier konzentrieren sich verschiedene Sport- und Spielangebote. Neben Beachvolleyball- und Streetballfeldern entstehen ein physikalischer Spielplatz, ein Niederseilklettergarten sowie ein Kleinkinderspielplatz. Zudem können die Zuschauer während der 170 Veranstaltungstage die Frühjahrsblüher und die Sommerblumen in den großzügigen Wechselflorflächen bewundern.

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